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Amtshaus Moorrege : Lautes wird nach Feierabend erledigt

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Vom heutigen Mittwoch an wird der Altbau des Amtes Moorrege umfassend energetisch saniert. „Die größte Herausforderung ist, die Arbeiten im laufenden Betrieb auszuführen“, sagte Ralf Borchers. Der Leiter der Abteilung Ordnung und Technik (Hochbau) des Amtes Moorrege behält während der Bauphase den Überblick und koordiniert den Ablauf. Dass die Elektrik des 1953 gebauten Amtshauses seit Längerem nicht dem Stand der Technik entsprach, war bekannt. Spätestens seit einer thermografischen Aufnahme des Gebäudes war klar, dass etwas geschehen musste. „Auf den Bildern glühte das Mauerwerk im Bereich der Heizkörper aufgrund der schlechten Isolierung. Wir heizen praktisch für draußen“, erläuterte der Verwaltungsmitarbeiter.

Im Einzelnen geplant sind die Sanierung der alten Elektrik inklusive der Bereiche EDV und Telefon, die Sanierung der Heizkörpernischen und die Erneuerung der Heizkörper sowie die Umstellung der Beleuchtungsanlage auf LED-Technik.

In 15 Büros und zwei Nebenräumen mit insgesamt 26 Heizungsnischen wird gearbeitet. Zwei bis drei Monate wird sich die Modernisierungsphase hinziehen.

„Es kommt nicht darauf an, dass die Maßnahmen möglichst schnell abgeschlossen werden, sondern dass sie so erträglich und schonend wie möglich für Bürger und Mitarbeiter ausgeführt werden“, so Borchers.

150000 Euro hat der Amtsausschuss auf seiner jüngsten Sitzung für die Modernisierung bereitgestellt. Mit der Ausführung wurden hauptsächlich Firmen aus der Region beauftragt. Zunächst werden die Schreibtische um einen Meter von den Heizungen abgerückt. Das geschieht im laufenden Betrieb. „Damit Bürger und Mitarbeiter möglichst wenig gestört werden, passiert alles was laut ist und staubt, außerhalb der Geschäftszeiten“, so Borchers. Zum ersten Mal wird es am Freitag nach Feierabend laut.

Die alten Heizkörper werden abgehängt, die sichtbaren Rohre gekappt. Dann folgt die Isolierung der Heizkörpernischen und ihre Verkleidung. Schließlich werden neue Heizkörper montiert und angeschlossen.

Die neue Elektrik wird in Überputz-Kanälen verlegt. „Das ist nicht nur praktisch. Es hat auch den Vorteil, dass wir bei einer Nutzungsänderung später besser herankommen“, erklärte Borchers.

Um die vorgesehene, energiesparende LED-Beleuchtung zu installieren, werden Rasterdecken in die Büros eingezogen. „Während dieser Arbeiten, müssen die Mitarbeiter in Ersatzräume ausweichen“, sagte der Baukoordinator.

Abschließend werden Teppiche und Tapeten, die durch die Sanierungsmaßnahmen beschädigt werden, ausgebessert oder ersetzt.

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erstellt am 11.Aug.2015 | 21:28 Uhr

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