Rockambulanz : Latente Talente fördern

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Die „Rock Ambulanz“ ist ein zunächst auf ein Jahr befristetes Projekt, das von Ove Petersen, Musiklehrer an der Rosenstadtschule und freiberuflicher Musiker im Nachmittagsbereich, Anfang dieses Jahres ins Leben gerufen wurde.

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19. Juni 2014, 19:31 Uhr

Die „Rockambulanz“ verfolgt das Ziel, Kinder mit der (Rock)musik vertraut zu machen, deren Eltern aus wirtschaftlichen Gründen nicht in der Lage sind, den Unterricht zu bezahlen oder für Kinder mit Migrationshintergrund. Die „Rockambulanz“ hat ihren Sitz in der Rosenstadtschule. Derzeit gehören dem Projekt elf Mädchen und Jungen an, 16 Plätze stehen insgesamt zur Verfügung.

Das „Kind“ von Ove Petersen erfreut sich vieler lokaler Partner, so der ATS Suchtberatungsstelle in Tornesch und der Stadtjugendpflege. Auch der Verein zur Unterstützung von Jugendprojekten in Uetersen (Vorsitzende ist Bürgermeisterin Andrea Hansen) unterstützt logistisch. Der Bund übernimmt einen Großteil der Kosten, andere Finanzpartner tragen den Rest, so trägt sich die „Rockambulanz“ ausschließlich mithilfe von Fördermitteln.

In einem solchen Klima könne viel Gutes entstehen, ist sich Petersen sicher. Derzeit konzentriert sich das Musikprojekt auf Jugendliche der Sekundarstufe 1. Doch später, so das ehrgeizige Ziel von Ove Petersen, sollen auch Schüler der ersten bis vierten Klassenstufe von der „Rockambulanz“ profitieren.

Rosenstadtschulleiter Wolfgang Balasus begrüßte die Initiative. Gerade „seine“ Schule biete diesbezüglich viel Potenzial, sei sie doch ein DaZ-Zentrum, beherberge also viele Schüler mit Migrationshintergrund, für die Deutsch eine Zweitsprache (DaZ) darstelle. Und die Musik verbinde eben.

Latente Talente, so Wolfgang Balasus, gelte es immer zu fördern.

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