zur Navigation springen

Vorhaben der Testamentsvollstrecker : Langes Tannen: Teich wird renaturiert

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Testamentsvollstrecker des Erbes Langes Tannen sind mit Plänen an die Stadt herangetreten, den großen Teich auf dem Gelände zu renaturieren. Über Jahre oder sogar Jahrzehnte hinweg ist dieser Teich immer mehr zugewuchert. Die zunehmende Beschattung von Erlen, die direkt am Ufer wild wurzeln, führt zum langsamen Absterben des Gewässers. Hinzu kommen die Blätter, die in jedem Herbst zu Boden fallen und dann auf den Grund des Sees sinken. Die Faulschlammschicht wächst so stetig an.

Während der kürzlich erfolgten Begehung von Langes Tannen beschäftigte sich der Umwelt- und Kleingartenausschuss auch mit den Plänen der Testamentsvollstrecker. Dieter Schipler, Ausschussvorsitzender, sagte, dass das Gremium das Vorhaben „wohlwollend begleiten“ werde. Während der Sitzung des Umweltausschusses am 4. September sollen die Pläne noch einmal ausführlich erörtert werden. Man habe einige Fragen, die auch den technischen Ablauf der Renaturierung betreffen. Wie soll ausgebaggert und wie sollen die Schlämme dann abtransportiert werden? Schließlich sind die Wege direkt am Teich sehr schmal. Nach den Erläuterungen im Umweltausschuss soll anschließend eine weitere Begehung des Areals stattfinden.

Während der Begehung haben sich die Ausschussmitglieder auch ein Aufforstungsprojekt in Langes Tannen angeschaut. Dort wurden Buchen und Erlen gepflanzt, um den Wald zusätzlich aufzuwerten.

Im Bereich des Schornsteines liegt ein abgestorbener Baum. Ein Anwohner hatte Interesse an dem Baum gezeigt. Er wollte ihn für ein Kunstprojekt verwenden. Doch auch die Jungen und Mädchen der Waldkindergartengruppe der Christuskirche haben ein Auge auf den Stamm geworfen. Für sie ist er das Flugzeug im Wald. Die Politiker beschlossen daher, den Stamm für die Kinder dort zu belassen.

zur Startseite

von
erstellt am 26.Jun.2012 | 21:33 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert