zur Navigation springen
Uetersener Nachrichten

13. Dezember 2017 | 12:39 Uhr

Handball : Lange auf Augenhöhe ...

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Ihre ersten drei Heimspiele im Jahr 2016 hatten die 1. Männer des TuS Esingen allesamt gewonnen. Am Sonnabend standen sie vor der vermeintlich schwersten Heim-Hürde in der Oberliga-Rückrunde, denn die SG Wittorf/ FT Neumünster reiste als Tabellen-Zweiter an. Mehr als eine Dreiviertelstunde lang begegneten die um den Klassenerhalt kämpfenden TuS-Männer den Schwalestädtern auf Augenhöhe, ehe sie in der Schlussphase einbrachen, was mit einer in dieser Höhe ebenso bitteren wie unnötigen 22:33-Pleite bestraft wurde.

shz.de von
erstellt am 28.Feb.2016 | 17:08 Uhr

Zunächst erwischten die Esinger den besseren Beginn: Obwohl die Gäste Anwurf hatten, stand nach zwei Minuten ein 2:0 auf der Anzeigetafel. Dies ermöglichten Tore von Benedict Philippi aus dem Rückraum sowie Jonathan Karow durch die Mitte. Die Heim-Sieben arbeitete gut in der Abwehr, tat sich auf der Gegenseite aber schwer beim Torabschluss. Den Neumünsteranern gelang es, die Esinger in Kreisnähe erfolgreich am Torwurf zu hindern; zudem blockten sie mehrere Würfe der Rückraumschützen Max-Lennart Albrecht und Benedict Philippi ab. Auch SG-Keeper Eric Quedtnau zeigte sein Können ‒ vor allem gegen Daniel Günter, der deshalb von Linksaußen keine so gute Trefferquote wie in den vorherigen Spielen erreichte.

Dafür konnte Lennart Haas mit drei Toren von der rechten Seite aus positive Akzente setzen. Jonathan Karows 4:4 war in der elften Minute bereits der letzte ausgeglichene Spielstand. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit lagen die Esinger stets mit ein bis drei Toren zurück. Mit der Schlusssirene wehrte Quedtnau einen Wurf von Benedict Philippi ab, so dass die Seiten beim Stand von 13:15 aus TuS-Sicht gewechselt wurden.

Im zweiten Durchgang wuchs der Rückstand erstmals auf vier Tore an (14:18/37.), doch davon ließen die Esinger sich (noch) nicht unterkriegen: Gestützt auf eine weiterhin stabile Abwehr, kämpften sie sich wieder heran. So gelang Benedict Philippi (19:20) und Lennart Haas (20:21) in der 45. und 46. Minute zweimal der Anschlusstreffer.

In der Schlussphase fehlten dem jungen TuS-Team neben der nötigen Erfahrung allerdings auch die personellen Alternativen, denn im Kader standen nur zehn Feldspieler. Erschwerend kam hinzu, dass die Schiedsrichter insgesamt fünf Zeitstrafen gegen die Esinger aussprachen, während Reiner Kobs als erster und einziger SG-Spieler überhaupt erst in der 57. Minute für zwei Minuten vom Feld musste.

Der Kraft- und Konzentrationsverlust bei der Heim-Sieben machte sich im Ergebnis bemerkbar. In den letzten 14 Minuten gelangen Jan Rabe und Albrecht nur noch zwei TuS-Tore, während die abgeklärten Gäste noch zwölfmal zum 22:33-Endstand trafen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert