Jubiläum : Landfrauen feierten 60-Jähriges

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Exakt am Tage der Vereinsgründung feierte der „LandFrauenVerein Haseldorfer Marsch“ im Vereinslokal „Haselauer Landhaus“ sein 60-jähriges Bestehen. 134 Landfrauen aus neun Ortsvereinen, inclusive der Landesvorsitzenden und der Kreisvorsitzenden, drei Bürgermeister und drei Pastoren der Gemeinden Haseldorf, Haselau und Heist erlebten sehr harmonische, humorvolle, echt familäre und locker-leichte Stunden.

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01. Dezember 2014, 21:23 Uhr

Acht Frauen gründeten den inzwischen weit über die Marsch hinaus bekannten Verein, der seit 25 Jahren einen Mitgliederstand von rund 280 Frauen jeden Alters hat. Vorsitzende Inga Marckmann hielt einen kurzen Rückblick im Dienste und zur Freude von Mitgliedern, Gemeinden und Land. Landfrauen seien der größte Bildungsträger im ländlichen Raum und eben nicht nur Gummistiefel und Kuchenbacken, betonte sie ausdrücklich. Bei der Gelegenheit dankte sie den drei Bürgermeistern für die alljährlich gezahlten Zuwendungen. Ehrenurkunden wurden ver-liehen. Die beiden Mitbegründerinnen und Ehrenmitglieder Irma Stahl und Käthe Marie Schuldt bekamen eine. Die silberne Biene mit Schleswig-Holstein-Farben heftete die Kreisvorsitzende Maren Ahrens Anneliese Möckel für langjährige Vorstandsarbeit als Schriftführerin an den Pullover. Danke sagte man auch Christa Lienau und Anita Scharrel für 45-jährige Vereinstreue.

Für Marga Trede, gestand sie schmunzelnd in ihrem Gußwort, sei dieser Verein ein treuer Begleiter auf dem Wege ihres eigenen Werdeganges bis hin zur jetzigen Landfrauen-Landesvorsitzenden. Sie bescheinigte dem Verein unter anderem Gewissenhaftigkeit, Durchsetzungsfähigkeit, Zielstrebigkeit und Effektivität in der Kooperation mit anderen Partnern.

Maren Ahrens erinnerte daran, dass sich die Vorstandsarbeit im Laufe der Jahre auch durch die Berufstätigkeit der Frauen stark verändet hätte. Doch der Erfahrungsaustausch der jeweiligen Vorstandsdamen der neun Ortsvereine käme allen zugute, auch wenn das auf der Mitgliederebene weniger zu sehen sei. Einen ausgesprochen aktiven Landfrauenverein nannte sie den Haseldorfer. Für die acht anderen Ortsvereine gratulierte Alwine Windt vom Ortsverein Wedel.

„Village People“ gratulierten auch Grußworte sprachen auch Bürgermeister und Amtsvorsteher Rolf Herrmann für seinen Haseldorfer Bürgermeisterkollegen Uwe Schölermann und der Heistmer Bürgermeister Jürgen Neumann. Der hatte nebenbei wohl das witzigste Extrageschenk mitgebracht, einen Gutschein für 60 Kugeln Eis im Kachelöfchen, gerne auch in seinem Beisein, griente das Gemeindeoberhaupt.

Die Pastoren Dr. Helmut Nagel, Andreas-Michael Petersen und Vivien Reimann-Clausen gratulierten natürlich auch und hoben die Offenheit, Herzlichkeit und Menschlichkeit der Haseldorfer Landfrauen hervor. Zu Hochform lief Gerd Richert, Marschmer durch und durch, „Altkanzler“ der Elmshorner Speeldeel und leidenschaftlicher Verfechter der plattdeutschen Sprache, mit seinen witzigen und sehr direkten Döntjes auf. Musikalisch endete die Veranstaltung. Begeisterten Applaus bekam die Kantorei Haselau unter Leitung von Michael Horn-Antoni, der übrigens mit den Vorstandsdamen ein Lied nach den „Village People“ („YMCA“) mit vereinsbezogenem Text einstudiert hatte. Auch die Akteure erhielten selbstredend ihren verdienten Applaus. (upu)

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