Fußball : Landesliga ist für den FCU das Fernziel

4125568_800x532_53c69c5d5d69f.jpg

Es ist ohne Frage eines der interessantesten Sport-Projekte, die es zurzeit im Kreis Pinneberg gibt. Der FC Union Tornesch bekommt eine neue sportliche Heimat und kann in naher Zukunft im „Torneum“ nicht nur über zwei Kunstrasenplätze und einen Rasenplatz, sondern auch über eine Soccer-Halle verfügen. Weil die Funktionsgebäude noch nicht fertiggestellt sind, verzögert sich der Umzug allerdings: Ihre ersten Heimspiele der neuen Saison 2014/2015 werden die Union-Kicker deshalb noch auf ihrem alten Sportgelände an der Friedlandstraße absolvieren. „Wir sind der Stadt Tornesch sehr dankbar, dass sie uns diese Möglichkeit gibt“, betonte Carsten Richter, der 1. Vorsitzende des FC Union.

Avatar_shz von
16. Juli 2014, 17:35 Uhr

Für den weiteren sportlichen Aufschwung gibt es nun bei den 1. Tornescher Herren, die die Saison 2013/ 2014 ebenso wie die 2. Herren als Meister und Aufsteiger abschlossen, einen neuen „Architekten“: Stefan Dösselmann, der sich im UeNa-Verbreitungsgebiet bereits beim TSV Heist II, TV Haseldorf sowie TSV Holm einen Namen machte und im letzten halben Jahr die SV Blankenese II (Kreisliga 7) betreute, übernahm beim FCU das Amt des Liga-Trainers von Mirco Seitz, der dem Verein als Fußball-Obmann aber erhalten bleibt.

Natürlich hofft der FCU-Vorstand, dass die nochmals verstärkten 1. Herren (fünf der acht Neuzugänge bringen höherklassige Erfahrung mit) „auch in der Bezirksliga West oben mitspielen“, wie es der 2. Vorsitzende Boje Feil ausdrückte. Dösselmann nimmt das Wort „Durchmarsch“ aber nicht in den Mund, sondern tritt lieber auf die Euphoriebremse: „Als Aufsteiger wollen wir natürlich so schnell wie möglich in der für uns neuen Spielklasse ankommen. Wir werden uns aber auch nicht hinstellen und sagen, dass uns der Klassenerhalt reicht. Fakt ist: Wenn wir am Ende der Saison einen einstelligen Tabellenplatz erreichen, sind wir durchaus zufrieden!“

Langfristig, daraus macht auch der neue FCU-Coach keinen Hehl, wollen die Tornescher aber höher hinaus: „Von der Infrastruktur her haben wir mit der neuen Anlage optimale Bedingungen und möchten natürlich auch sportlich zu einer guten Adresse im Kreis werden. Jetzt geht es darum, sich in der Bezirksliga zu etablieren – und langfristig die Landesliga im Auge zu haben!“ Im Kreis der Titel-Anwärter für die Saison 2014/ 2015 erwartet Dösselmann neben dem diesjährigen Landesliga-Absteiger HEBC sowie dem SC Egenbüttel auch eine Überraschungsmannschaft – und traut seinem Ex-Klub Holm, bei dem er im März 2013 nach 21 Monaten gehen musste, durchaus zu, diese Rolle einzunehmen. „Insgesamt rechne ich aber mit einer ausgeglichenen Liga“, betonte der Coach abschließend.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert