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Uetersener Nachrichten

23. August 2017 | 16:18 Uhr

Bahnhof : Kurzer Bahnsteig Richtung Norden

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Wie berichtet, hatte die SPD-Landtagsabgeordnete Beate Raudies an die Landesweite Verkehrsservicegesellschaft (LVS) die Anfrage gestellt, warum am Tornescher Bahnhof der Bahnsteig Richtung Norden nicht ebenso wie der Bahnsteig Richtung Süden auf 300 Meter verlängert wird.

Die Bahnsteigerhöhung und -verlängerung Richtung Süden und die sehbehindertengerechte Pflasterung sind bereits erfolgt. Im nächsten Jahr soll der Bahnsteig Richtung Norden erhöht und neu gepflastert, aber nicht, so war es der Stadt von der LVS mitgeteilt worden, auf 300 Meter verlängert werden. Die Tornescher Umweltpolitiker hatten noch in der Legislaturperiode vor der Kommunalwahl unter dem Vorsitz des Grünen-Politikers Helmut Rahn ihre Verwaltung beauftragt, bei der LVS eine beidseitige Bahnsteigverlängerung auf 300 Meter zu erreichen, damit Optionen für mögliche Zughalte nicht verloren gehen. Auch die SPD-Landtagsabgeordnete Beate Raudies hatte sich dieses Themas angenommen und nun eine Antwort von der LVS erhalten. Und darin stehe, dass der Bahnsteig Richtung Norden nicht verlängert werde, so die Politikerin. Die LVS habe ihr mitgeteilt, dass ein Ausbau auf 300 Meter nicht erforderlich sei, „da sich Richtung Norden das Pendleraufkommen über einen längeren Zeitraum verteile“ und keine Planungen bestehen, dass die 285 Meter langen Marschbahnen mit Zugziel Westerland je in Tornesch halten würden.

Die SPD-Landtagsabgeordnete kann die Sichtweise der LVS nicht nachvollziehen. „So ein Handeln ist zu kurz gedacht. Gerade vor dem Hintergrund der Ausbauplanungen auf der A7 ist es wichtig, möglichst viele Pendler im öffentlichen Personennahverkehr aufzufangen. Außerdem zeigen Erhebungen, dass es künftig immer mehr Berufspendler auch in Richtung Norden geben wird. Daher wäre es während der Bauarbeiten an dem Bahnsteig nicht nur geboten, sondern auch vorausschauend, den Bahnsteig Richtung Elmshorn wie den Bahnsteig Richtung Hamburg auf 300 Meter zu verlängern.“

Die Tornescher Politiker hatten sich die Frage gestellt, wie für die ab 2014 in der Hauptverkehrszeit verlängerten Züge Richtung Hamburg auf der Rückfahrt Richtung Norden ein Halt an einem nicht 300 Meter langen Bahnsteig erfolgen soll. Sie hatten erfahren, dass die hinteren Wagen der betreffenden Züge in Hamburg verschlossen bleiben und erst wieder Richtung Hamburg für die Bahnreisenden zur Verfügung stehen würden. Das bezeichneten sie als „nicht glaubhaft“ und als „Schilda lässt grüßen“.

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erstellt am 25.Aug.2013 | 19:06 Uhr

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