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Heidgrabener Sportverein : Kunstrasenplatz braucht noch Paten

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Wenn das Wetter so mild bleibt wie bislang, dann könnte der Kunstrasenplatz samt Flutlichtanlage zum Jahresende fertig gestellt sein. Diese Information erhielten die Politiker des Ausschusses für Jugend und Sport in ihrer jüngsten Sitzung von Manfred Rath, dem Zweiten Vorsitzenden des Heidgrabener Sportvereins. Der Koordinator der Sportplatzumgestaltung gab einen ausführlichen Sachstandsbericht.

So wird seit Mitte Oktober von Fachfirmen und ehrenamtlich durch Mitglieder des Sportvereins an der Umgestaltung des Geländes neben dem Sportlerheim gearbeitet. Angelegt werden ein Kunstrasenplatz, ein Naturrasenplatz und aus dem Erdaushub begrünbare Wälle. Insgesamt seien 10000 Quadratmeter Fläche bearbeitet und 7500 Kubikmeter Kies für die Entwässerung und die Stabilität des Baugrundes für die Sportanlage eingebracht worden. Die Firma Weitzel Sportstättenbau sei im Zeitplan und die Zusammenarbeit klappe gut, so Manfred Rath.

Aktuell werden die verschiedenen Schichten für den Kunstrasenplatz aufgebracht. In ehrenamtlicher Arbeit haben Vereinsmitglieder unter Anleitung von Fachkräften die Kabeltrasse für die Flutlichtanlage gegraben und die Kabel verlegt. Auch die Pflasterarbeiten um den Kunstrasenplatz werden Vereinsmitglieder in Eigenleistung erbringen. „Wir haben auch hier zwei Fachkräfte in unseren Reihen, die uns anleiten“, so Projektleiter Manfred Rath. Und auch der etwa zwei Meter hohe Gitterzaun um den Kunstrasenplatz wird von den Sportlern in Eigenleistung aufgestellt. „Wir zäunen den Platz ein, damit er nicht von Unbefugten betreten werden kann und sauber bleibt“, machte Manfred Rath die Notwendigkeit dieser Maßnahme deutlich. Etwa 650000 Euro sind für die Schaffung des neuen Sportgeländes an Kosten veranschlagt. Die Gemeinde gibt einen Zuschuss in Höhe von 350000 Euro. Der Kreis fördert mit 98000 Euro und vom Landessportverband kommen 60000 Euro als Zuschuss. Die Finanzierung der Flutlichtanlage erfolgt mit einem Zuschuss der Baugenossenschaft Adlershorst in Höhe von 20000 Euro. 20 Prozent der Gesamtbaukosten muss der Heidgrabener Sportverein tragen. Und dies geschieht vorwiegend über die ehrenamtlichen Eigenleistungen. Aber auch Baumaterial in Höhe von 40000 Euro hat der Verein bereits bezahlt.

Auf der Homepage des Sportvereins (www.heidgrabenersv.de) sind Fotos, die den Baufortschritt dokumentieren, zu sehen. Nach wie vor werden symbolische Teilstücke des Kunstrasenplatzes verkauft, um die finanzielle Belastung des Vereins in Grenzen zu halten. Infos dazu ebenfalls auf der Homepage.

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erstellt am 24.Nov.2014 | 21:55 Uhr

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