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Uetersener Nachrichten

23. August 2017 | 22:14 Uhr

Ostermannsche Hof : Kulturgut bewahrt

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Das Heimathaus am Riedweg ist mit seiner Diele als Veranstaltungsort, seinem idyllischen Bauerngarten und der historischen „guten Stube“, in der Brautpaare bei der Eheschließung auf einem antiken Samtsofa sitzen, weit über die Ortsgrenzen hinaus bekannt.

Eröffnet wurde das Heimathaus am 11. September 1998, das Gebäude und die Hofanlage stammen jedoch aus dem Jahre 1738.

Die Geschichte des ehemaligen Ostermannschen Hofes und das Wirken der Kulturgemeinschaft sowie der Ernst-Martin-Groth-Stiftung in den 1990er Jahren, dem Vermächtnis des Altbauern Ernst Martin Groth entsprechend die Hofanlage zu sanieren und daraus ein Haus für alle Tornescher Bürger zu machen, ließen die stellvertretende Vorsitzende der Kulturgemeinschaft Annette Schlapkohl und der Vorsitzende der Groth-Stiftung Jürgen Körner vor den zahlreichen Besuchern des Tages der offenen Tür aus Anlass des 275-jährigen Bestehens des Ostermannschen Hofes Revue passieren. Die Historikerin Annette Schlapkohl zeigte historische Fotoaufnahmen und Jürgen Körner brachte die vielen Stationen vom Verkauf des Hofes 1991 an die Stadt bis zur Eröffnung der Anlage als Heimathaus in Erinnerung. In den Vorträgen wurde der nicht immer leichte Weg über politische Beschlüsse, hohe Hürden der Finanzierung bis hin zu dem ehrenamtlichen Engagement von Kulturgemeinschaft und Esinger Liedertafel bei der Sanierung der Hofanlage deutlich. 1999 wurde das Heimathaus, in dem auch das Vereinsarchiv der Kulturgemeinschaft und das Ortsarchiv untergebracht sind, als Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung eingestuft.

„Stiftung und Kulturgemeinschaft bemühen sich ständig, dieses Haus zu erhalten und zu pflegen, für seine Bürger, die Bürger der Stadt Tornesch“, betonte Jürgen Körner. Aus Anlass des 275-jährigen Bestehens der Hofanlage hatten die Kulturgemeinschaft und die Ernst-Martin-Groth-Stiftung, die das Heimathaus verwaltet, zu dem Fotowettbewerb „Heute gesehen – der 275 Jahre alte Ostermannsche Hof (Heimathaus)“ aufgerufen. 27 Hobbyfotografen aus Tornesch und Umgebung hatten sich beteiligt. Die Fotos wurden im Rahmen des Tages der offenen Tür gezeigt und fünf Preise verliehen. Sie gingen an: Andrea Kaland (1. Platz), Gisela Schmöker (2), Dirk Langhein (3), Björn Sieg (4) und Jürgen Bick (5).

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erstellt am 30.Okt.2013 | 19:36 Uhr

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