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Jahresprogramm : Kulturförderer auf Wachstumskurs

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Konkurrenzsituation bei Veranstaltungen rund um die Sommerferien ist groß. Das mussten auch die Macher des Kulturforums mit ihrem Wiesenfest in den vergangenen Jahren feststellen. Nun rücken die Sommerferien in Schleswig-Holstein für drei Jahre weiter nach hinten und es würde deswegen Überschneidungen mit anderen Traditionsveranstaltungen in der Region geben.

shz.de von
erstellt am 12.Feb.2015 | 19:55 Uhr

Deswegen wechseln die Kulturförderer 2015 mit ihrem Wiesenfest vom letzten Sonntag in den Ferien auf den ersten. Und Recherchen des Vorstandes haben ergeben, dass es am 11. Juli keine Konkurrenzveranstaltung gibt.

Der Vorstand hatte zu einem Pressegespräch in das Vereinsdomizil, dem Kulturhaus geladen, um das Programm vorzustellen.

Zentral für die Arbeit des Kulturforums sind die Klönschnacktermine. Am Freitag, 27. Februar, geht es um 19 Uhr mit Hans-Werner Wilhelm los. Der Heistmer wird eigene niederdeutsche Geschichten vortragen. Mit der Veranstaltung soll auch der Plattdeutsch-Kursus reaktiviert werden.

Wissen soll auch weitergegeben werden mit einem Workshop des Bildhauers Mathias Roloff. Der Holmer hatte im Dezember schon seine mit Kettensäge, Stemmeisen und Feilen entstandenen Holzarbeiten ausgestellt. Bald können es die Moorreger ihm gleich tun. Ein Termin steht ebenso wenig fest wie für Lesungen und Kulturfrühstücke, die wieder organisiert werden sollen, jedoch rechtzeitig via UeNa publik gemacht werden. Es lohnt auch ein Blick auf die Website oder den Schaukasten des Vereins. Stetigem Interesses erfreut sich die Skatgruppe, die sich ab 19. Februar um 18.30 Uhr alle 14 Tage trifft. Zwei Ausfahrten soll es geben, und zwar am 31. Januar nach Büsum und Friedrichskoog sowie am 30. August nach Plön. Wer sich bereits jetzt anmelden will, ruft Hanne Norton (04122/979590) an.

Ferner kann Norton stolz von zahlreichen Eintritten neuer Kulturförderern berichten, so dass die Mitgliederzahl auf die 100 zugeht. Das Wachstum im Verein plus die zahlreichen Veranstaltungen machen eine Umstrukturierung im Vorstand notwendig.

Während der Jahresversammlung am Mittwoch, 22. April, ab 19 Uhr im Vereinshaus, Klinkerstaße 84, wird eine Satzungsänderung vorgeschlagen. Das Leitungsgremium soll um einen Posten erweitert werden, damit die Arbeit auf mehr Schultern verteilt werden kann. Der Vorstand hat auch schon einen Personalvorschlag, doch das Votum der Mitglieder muss abgewartet werden. Das Veranstaltungsjahr des Kulturforums endet am 5. Dezember mit dem Weihnachtsmarkt.

www. Kulturforum-moorrege.de

Neue Regisseurin, Bühne und endlich einen Probenraum

Aus einem Theaterprojekt von Moorregern ging einst das Kulturforum hervor. Einige der Vereinsgründer spielten in „Das Haus in Montevideo" von Curt Goetz mit, dass 2006 von dem Profi-Regisseur Wilfried W. Leppkes zusammen mit Laien erarbeitet worden war.

Das Theaterspielen ist eines der wesentlichen Standbeine der Vereinsarbeit, nur krankte es in der jüngeren Vergangenheit daran, dass es keinen Regisseur gab. Doch während des Pressegesprächs konnte ein neuer Spielleiter vorgestellt werden, genauer eine Spielleiterin. Stefanie Wildhagen wird diese Aufgabe übernehmen. Sie ist eine passionierte Theatergängerin und kennt sich gut aus in der Amateurszene des Kreises.

Auf der Bühne stand sie jedoch noch nie. Die Schauspielerei würde sie sich nicht zutrauen, wohl aber die Regie, erklärt die Appenerin, die über einen Plattdeutsch-Kursus zum Kulturforum kam. Ein Regie-Kursus beim Landesverband der Amateurtheater soll für zusätzliches Rüstzeug sorgen.

Als neues Stück hat man sich „Arthur in anderen Umständen“ vorgenommen. Erste Leseproben für die Komödie von Regine Wroblewski gab es bereits. Der bewährte Schauspieler-Stamm ist wieder mit dabei. Es gibt ferner drei Neuzugänge.

Aufführungstermine stehen noch nicht fest, doch soll im Herbst gespielt werden. Und dann gibt es noch zwei weitere gute Nachrichten. Demnächst verfügt das Kulturforum über eine transportable Bühne. Die Mittel kamen dafür von der EU, die über den Kreis verteilt wurden (2500 Euro) sowie der Gemeinde (2000 Euro). Ein Moorreger Tischler, der aus dem Messebau kommt, ist dabei die Bühne zu fertigen.

Und dann verfügen die Laienschauspieler endlich über einen festen Probenraum. Demnächst wird ein Mietvertrag unterschrieben, der die Moorrege in der Appener Kaserne üben lässt.

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