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Deutsch-Französischer Freundschaftsvertrag : Künstlerische Völkerverständigung

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Vor dem Hintergrund des von Konrad Adenauer und Charles de Gaulle geschlossenen „Deutsch-Französischen Freundschaftsvertrages“ im Jahre 1963, wird am 9. Februar um 12 Uhr in der Drostei die Ausstellung „Pont des II“ in Anwesenheit von der Ministerin für Justiz, Kultur und Europa Anke Spoorendonk und des Landrats Oliver Stolz eröffnet. Die Einführung erfolgt durch Dr. Barbara Aust-Wegemund.

shz.de von
erstellt am 31.Jan.2013 | 18:19 Uhr

Die seit 50 Jahren bestehende Freundschaft hat etwas „Besonderes und Schützenswertes“ und die Völkerverständigung braucht Menschen, wird von den Veranstaltern hervorgehoben. Unter dem künstlerischen Aspekt soll die deutsch-französische Geschichte mit dieser Ausstellung geehrt werden.

Eingeladen wurden die Künstlerinnen Natalie David, Armelie Maguer und Mouna Ramcke, sowie die Künstler Burkhard Dierks, Tobias Duwe, Michael Halfmann, die in einer fränzösischen Identität leben, sei es als Kinder fränzösischer Eltern oder mit Lebenspartnern. Diese Beziehungen prägen den Menschen und inspirieren die Künstler- innen und Künstler in ihrer Arbeit die sie temporär in Norddeutschland oder Hamburg ausführen. Dadurch bekommt die sehenswerte Ausstellung „Pont des Arts II“, die ein Teil des Programms „arabesque“ der deutsch-französischen Kulturtage in Hamburg ist, einen biografischen Charakter. Die sechs Kunstschaffenden zeigen Malerei, Fotografie und Installationen. Der Künstler Michael Halfmann, Sohn einer französischen Mutter und eines deutschen Vaters, beschreibt in einem Text zur „inneren Fremdheit“, dass er glaubte, eine Fremdheit zu den Menschen des jeweiligen Nachbarlandes zu spüren, da sie nicht die mir vertraute Seite des Landes widerspiegelte, in dem wir gerade wohnten“. Geöffnet: Mi.-So.11 - 17 Uhr. Der Eintritt: 3 Euro, ist zur Vernissage frei.

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