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Uetersener Nachrichten

14. Dezember 2017 | 00:00 Uhr

Tornesch Am See : Künftig vorher genau hinsehen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Im Zusammenhang mit der weiteren Bebauung von „Tornesch am See“ und der bereits erfolgten Mehrfamilienhaus- und Reihenhausbebauung im Bereich des B-Planes 73 „nördlich des Lindenwegs“ machte Klaus Früchtenicht (SPD) in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses deutlich, dass für die bessere Veranschaulichung der Bebauung ein Modell hilfreich gewesen wäre. „Die vom Unternehmen Semmelhaack errichteten Wohnungen und Reihenhäuser sind fertig. Aber so eng bebaut haben sich viele, die sich das jetzt dort ansehen, nicht vorgestellt“, merkte Klaus Früchtenicht an.

shz.de von
erstellt am 15.Mai.2014 | 17:45 Uhr

Er forderte, dass für die Bebauung des Quartiers des B-Planes 72 (geplantes Wohnquartier mit barrierefreien Wohn- und unterstützenden Service- und Pflegeangeboten für ältere und jüngere Menschen mit vorhandenem oder absehbarem Assistenzbedarf; Konzept der Evangelischen Stiftung Alsterdorf mit Reihen- und Winkelbungalows, Geschosswohnungen und Pflegewohngemeinschaften) nun ein Modell angefertigt wird.

Investor des Projektes ist ebenfalls das Elmshorner Wohnungsbauunternehmen Semmelhaack, das gerade die 259 Wohneinheiten zwischen Baumschulenweg, Kleiner Moorweg und Lindenweg errichtet hat. Der B-Plan 72 für die Bebauung mit etwa 750 Wohneinheiten ist rechtskräftig, die Bestätigung der Bauanträge liege jedoch noch nicht vor, so Bürgermeister Roland Krügel. „Dann können wir ja noch ein Modell bekommen“, ließ SPD-Ratsherr und Bauausschussmitglied Klaus Früchtenicht nicht locker. Ihm schwebte ein Bebauungsmodell in Anlehnung an das Modell des Investors und Bauunternehmens Manke zur Gestaltung des „Sportplatzquartiers“ Friedlandstraße mit Reihenhäusern und Eigentumswohnungen in Mehrfamilienhäusern vor.

Doch Bürgermeister Roland Krügel winkte ab: „Wir werden veranlassen, dass ein 3-D-Computer-Modell-Bild erstellt wird.“ Dr. Susanne Dohrn (SPD) merkte an, dass dann auch über die Homepage der Stadt das 3-D-Modell-Bild für Interessenten einsehbar sein müsste. „Wenn das Bild Teil der Vorlage ist, dann wird es auch im Netz stehen“, so Bürgermeister Krügel. Eine „Überraschung“ wie im Bereich des B-Planes 73 dürfe es nicht wieder geben, betonte Klaus Früchtenicht.

Er wies die Verwaltung darauf hin, dass ursprünglich für das gesamte Gebiet „Tornesch am See“ von der Politik ein Modell gewünscht war. „Dieser Beschluss wurde auch nicht aufgehoben, nachdem wir uns von dem Wettbewerbssieger-Architekturbüro getrennt hatten“.

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