Feuerwehr : Küchenbrand im Hochhaus

3510907_800x482_50156b7777af3.jpg

Das ging ja gerade noch einmal gut am Sonnabend! Ein Küchenbrand im Hochhaus „An der Klosterkoppel 8“ wurde rechtzeitig entdeckt und konnte von den Bewohnern selbst gelöscht werden. Die Feuerwehr Uetersen kontrollierte die Brandstelle auch mithilfe ihrer Wärmebildkamera und belüftete sie. Ein Gebäudeschaden entstand nicht, doch die Küche muss renoviert werden, weil sie verrußt ist. Die Bewohner, eine Frau und ein Mann, kamen vorsorglich ins RegioKlinikum nach Pinneberg.

shz.de von
29. Juli 2012, 18:55 Uhr

Es war kurz vor 17 Uhr, als die Feuerwehr der Rosenstadt alarmiert wurde. Ein Brand im Hochhaus ist immer besonders heikel, im 14-stöckigen Gebäude „An der Klosterkoppel“ wohnen 96 Parteien, das sind mehr als 200 Menschen. Somit muss immer auch mit einer Evakuierung gerechnet werden. In diesem Fall konnte jedoch schnell Entwarnung gegeben werden. Das Feuer hatte vom Herd aus zwar die Dunstabzugshaube und angrenzende Schränke erfasst, konnte jedoch lokal begrenzt werden, weil die Bewohner selbstständig Löscharbeiten vorgenommen hatten. Nicht verhindern konnten sie die starke Rauchentwicklung, die zum Verrußen der Küche führte. Auf der Herdplatte hatte sich ein Topf mit Fett entzündet. Die Flammen hatten bereits die Dunstabzugshaube erreicht, als die Bewohner das Malheur erblickten. Vorsorglich, weil sie während des Löschens giftigen Rauch eingeatmet hatten, kamen sie per Rettungswagen ins Krankenhaus. Während des Einsatzes, der etwa eine dreiviertel Stunde dauerte, musste die Bundesstraße voll gesperrt werden, der Verkehr wurde umgeleitet. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere Tausend Euro.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert