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Uetersener Nachrichten

18. August 2017 | 12:56 Uhr

Kuchen als Heilmittel der Seele

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Nicht nur besinnlich, sondern auch sehr fröhlich haben die Heistmer Senioren Weihnachten gefeiert. Mehr als 110 ältere Bürger waren zu der gemeindlichen Veranstaltung in den Lindenhof gekommen.

Pastorin Vivian Reimann-Clausen machte sich ihre ganz eigenen Gedanken zum Thema Weihnachtsgebäck. Das Wort Lebkuchen etwa leite sich von Heil- oder Gesundwerden ab, erläuterte sie. Das für die Vorweihnachtszeit typische Gebäck stehe im christlichen Sinne für das Heilwerden von Geist und Seele. Erstmals dabei war Mitsuhiro Ikenoya, Kirchenmusiker der St. Michaelkirche. Er unterhielt die Senioren während der Kaffeetafel mit seinem Orgelspiel.

Musikalisch leisteten die Grundschüler ihren Beitrag zum Gelingen des Nachmittags. Unter der Leitung von Stefanie Fricke trat der Schulchor auf. Der besteht hauptsächlich aus Zweitklässlern, die ihre Sache richtig gut machten. Weihnachtslieder und Kinderwünsche in Gedichtform wurden vorgetragen.

Das fanden die Zuhörer so schön, dass Bürgermeister Jürgen Neumann ihnen aus dem Herzen sprach, als er um eine Zugabe bat. Diesem Wunsch kamen die Kinder und ihre Chorleiterin gerne nach, die übrigens von der Rektorin Elsbeth Kruse begleitet worden waren. Klar, dass sich die Gemeinden mit kleinen Präsenten bei den Kindern für ihren Auftritt bedankte.

Die hatte Bürgermeister Jürgen Neumann noch im dunklen Anzug mit einer Weihnachtsmütze auf dem Kopf überreicht. Wenig später schlüpfte er in den roten Rock, um als Nikolaus aufzutreten.

Für die Abteilung Humor waren vier Heistmer zuständig. Marga Kohrn, Dieter und Ute Jäger sowie Ernst-Niko Koberg sorgten für gute Laune. Letztgenannter trug Gedichte von Heinz Ehrhardt vor. Das Ehepaar Jäger und Marga Kohrn führten Sketche auf. Gleich zwei stimmgewaltige Auftritte hatte die Chorgemeinschaft Wedel-Heist.

An 364 Tagen im Jahr ist sie die Seele der Seniorenarbeit im Dorf. Während der Feier konnte sich Elke Beyer allerdings ein bisschen zurücklehnen und hatte nur eine kleine Aufgabe. Die Vorsitzende des Seniorenbeirates dankte der Gemeinde und allen Helfern für die Organisation der Veranstaltung. Elke Beyer fügte hinzu, dass die älteren Heistmer mit der Arbeit der Gemeinde für sie zufrieden sein könnten.

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erstellt am 11.Dez.2012 | 21:32 Uhr

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