Alle Startplätze vergeben : Kubb-Doppelmeisterschaft in Tornesch: Sie haben den König im Visier

Treffer: Boris Kaufmann von Kubb-SH hofft auf viele Erfolgserlebnisse bei seinen Würfen während der Deutschen Doppelmeisterschaft im Kubb auf dem KGST-Sportplatz in Tornesch.

Treffer: Boris Kaufmann von Kubb-SH hofft auf viele Erfolgserlebnisse bei seinen Würfen während der Deutschen Doppelmeisterschaft im Kubb auf dem KGST-Sportplatz in Tornesch.

Am Samstag kämpfen in Tornesch 34 Teams um den deutschen Meistertitel im Wikingerschach.

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31. Mai 2018, 13:00 Uhr

Tornesch | Für kommenden Samstag, 2. Juni, wird zur Deutschen Doppelmeisterschaft im Kubb nach Tornesch eingeladen. Doch für die dritte Auflage des Turniers in dem auch als Wikingerschach bezeichneten Geschicklichkeitsspiel sind bereits alle Startplätze vergeben. Das zeigt, wie beliebt Kubb mittlerweile ist. Davon kann auch Mitorganisator Boris Kaufmann berichten. Er geht mit seinem Teamkollegen Mattias Fesser als einer der Favoriten in das Turnier und hofft auf viele Besucher der Veranstaltung.

Von zwölf über 20 bis auf 34 Teams − die Zahl der Anmeldungen für das Turnier in Tornesch ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. „Das liegt an den guten Platzverhältnissen und dem tollen Drumherum“, ist sich Kaufmann sicher. Am Sonnabend wird ab 10 Uhr auf dem Sportplatz der Klaus-Groth-Schule gespielt, dort erwartet die Teilnehmer ein sattes Grün. Für Getränke- und Brötchenverkauf sorgt der Wirt des nahegelegenen Vereinsheims des TuS Esingen.

Jeder Teilnehmer erhält eine Urkunde

Die 34 Teams werden in Gruppen aufgeteilt und treten dort gegeneinander an. Mit ihren Wurfhölzern versuchen sie, die Holzklötze (Kubbs) der Konkurrenten umzuwerfen und abschließend den König, der in der Mitte des Spielfelds steht, zu treffen. Je nachdem wie erfolgreich die Zweiermannschaften dabei sind, ziehen sie in die nächste Gruppenphase und weiter in die KO-Runde ein. Doch kein Teilnehmer geht leer aus, alle Plätze werden ausgespielt und jeder erhält eine Urkunde, betont Kaufmann.

Der JottZett-Mitarbeiter ist Teil der Gruppe Kubb-SH. Bislang firmierten sie unter dem Titel „25499er“ − in Anlehnung  an die legendären San Francisco 49ers in Verbindung mit der Tangstedter Postleitzahl. Doch die Verbindung in die nördlich von Pinneberg gelegene Gemeinde ist mittlerweile Geschichte. Gleich mit vier Teams tritt Kubb-SH am Sonnabend an. Kaufmann und Fesser sind dabei die Spitzenspieler. Dass sie sich berechtigte Hoffnungen auf eine vordere Platzierung machen dürfen, zeigt die Tatsache, dass sie in einem deutschlandweiten Ranking den zweiten Platz belegen. Jüngst haben sie zudem ein Turnier im nordrhein-westfälischen Erkelenz gewonnen.

Tägliches Training sichert die Trefferquote

„Ich trainiere fast täglich“, sagt Kaufmann. Und fügt schmunzelnd hinzu: „Entsprechend sieht mein Rasen aus.“ Doch der Einsatz lohnt sich, denn die Trefferquote ist bei den besten Kubb-Spielern um einiges höher als bei reinen Hobby- und Gelegenheitsspielern. Von fünf geworfenen Hölzern landen in der Regel vier im Ziel, erläutert Kaufmann. Davon, ob das auch bei der Deutschen Doppelmeisterschaft der Fall ist, können sich die Besucher am Samstag bis zirka 19 Uhr überzeugen.

Für die Zuschauer haben die Organisatoren übrigens etwas besonderes vorbereitet. Sie können selbst aktiv werden. Auf einigen dafür aufgebauten Spielfeldern können sie ihr Können im Kubb beweisen oder erste Versuche im Wikingerschach unternehmen. Weitere Infos zu Kubb in Schleswig-Hosltein gibt es hier.

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