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Neujahrsempfang : Kritik und Lob vom Bürgermeister

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Wie im Vorjahr beschäftigte er sich intensiv mit der „Schafweide“, diesmal allerdings unter anderen Vorzeichen. Er kritisierte „einzelne Bedenkenträger“ und die „Formalien im Bauleitplanverfahren“, die die Entwicklung des Gebietes in die Länge gezogen hätten. Sah es vor einem Jahr danach aus, dass das Projekt am Veto von Uetersen scheitern könnte, so verkündete Weinberg nun: „In der Gemeinde Moorrege reden wir nicht nur darüber, sondern praktizieren Wirtschaftsförderung aktiv.“ Ortsansässige Firmen könnten sich erweitern, 60 Wohneinheiten würden geschaffen und ein Nahversorger angesiedelt. Sein Schafweide-Fazit: „Die Lebensqualität in Moorrege kann weiter verbessert werden.“

shz.de von
erstellt am 21.Jan.2013 | 20:48 Uhr

Kritik äußerte der Bürgermeister auch an Land und Kreis. Der Rettungsschirm für die überschuldeten Kreise und Städte würden aus Mitteln des Finanzausgleiches gespeist. Über Umwege sorge Moorrege für die Tilgung der Schulden.

Kritisch sieht das Gemeindeoberhaupt die Erhebung von Schulkostenbeiträgen für die kreiseigenen Förderzentren von den Kommunen. „Anstatt die Sparanstrengungen zu verstärken, bedient sich der Kreis wieder einmal bei den Städten und Gemeinden“, urteilte Weinberg.

„Viel erreicht“ habe man dagegen 2012 in Moorrege. Die Sanierung der Küche der Grundschule, die teilweise Erneuerung der Straßenbeleuchtung mit LED-Lampen, die Modernisierung von Fenstern und Heizkörpern im DRK-Kindergarten, die Erfüllung von Brandschutzauflagen in der Gaststätte An’n Himmelsbarg und die Fußwegsanierung nannte er als Beispiele. Besonders strich der Bürgermeister die Veröffentlichung der Ortschronik heraus.

„Seit Jahren handeln wir in Moorrege nach dem Motto: ,Sparen wo möglich, investiert wo nötig’“, erläuterte Weinberg. Auch 2013 sei ein ausgeglichener Haushalt präsentiert worden. Die Steuerhebesätze blieben seit 2005 unverändert. Weinberg beklagt aber auch die steigenden Kosten der Gemeinde, etwa bei den Umlagen, den Energiekosten und den Schulkostenbeiträgen.

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