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Uetersener Nachrichten

15. Dezember 2017 | 17:10 Uhr

Fußball : Krimi mit bitterem Ende

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Der Sturz des Spitzenreiters schien am Sonntagabend unmittelbar bevorzustehen: Mit drei Toren innerhalb einer Viertelstunde hatten die 1. Herren des Heidgrabener SV einen 1:2-Pausen-Rückstand gegen den 1. FC Quickborn zu einer 4:2-Führung gedreht. Doch dann trafen die Eulenstädter ihrerseits noch dreimal in Folge zum 4:5-Endstand, verteidigten damit ihre Tabellenführung und sorgten für betrübte Mienen im Lager der Heidgrabener.

shz.de von
erstellt am 09.Mär.2015 | 21:48 Uhr

„Das war eine ganz, ganz bittere Niederlage“, haderte HSV-Coach Ove Hinrichsen, der nach einem packenden Spitzenspiel zu dem Schluss kam: „Ein Unentschieden wäre das gerechte Ergebnis gewesen!“ Auf dem Kunstrasenplatz am Klein Nordender Butterberg, auf dem die Heidgrabener am Sonntag, 22. März auch den SV Rugenbergen III empfangen werden, erwischte Hinrichsens Elf den besseren Start: Nach drei Minuten nahm Tim Siebels einen Querpass von FCQ-Akteur Julian Günther auf und schoss von halbrechts aus das 1:0. „Danach waren wir gut im Spiel, haben es aber versäumt, das zweite Tor nachzulegen“, berichtete Hinrichsen. In der 16. Minute glichen die Gäste aus: Nach Stefan Holms Diagonalpass über die Heidgrabener Abwehr hinweg jagte FCQ-Torjäger Steven Schönfeld den Ball von links aus ins lange Eck. Einen „perfekten Spielzug“ (Hinrichsen) krönte erneut Schönfeld nach Pascal Schlüters finalem Querpass mit dem 1:2 (25.), das bis zur Pause Bestand hatte.

Auch in der zweiten Hälfte legten die Heidgrabener einen Blitzstart hin: Als der Ball noch nicht einmal 60 Sekunden wieder rollte, jagte ihn Julian Hansen aus 25 Metern brachial zum 2:2 ins kurze Eck. Nur sechs Minuten später setzte sich Malte Willms, der früh für Winter-Neuzugang Alexander Martin (klagte über Knie-Probleme) ins Spiel kam, auf seiner rechten Seite durch und flankte in die Mitte, wo Mark Zipp zur 3:2-Führung einköpfte. Und als Philippe Schümann links drei Quickborner ausgetanzt und in die Mitte gepasst hatte, schob Zipp zum 4:2 ein (61.).

Postwendend verkürzte Schönfeld nach einem langen Einwurf mit seinem dritten Tor des Tages zum 4:3 (62.). Und weil die Heidgrabener nach einem Eckstoß der Gäste nicht schnell genug herausrückten, glich Bastian Sube zum 4:4 aus (72.). „In dieser Phase haben wir zu sehr das Tempo herausgenommen und zu tief gestanden“, gab Hinrichsen zu. Maik Siebels hätte den packenden Krimi zugunsten seiner Heidgrabener entscheiden können, er scheiterte aber nach einem starken Alleingang freistehend am FCQ-Keeper (81.). Auf der Gegenseite köpfte Günther in der zweiten Nachspielzeit-Minute nach einer Ecke zum 4:5-Endstand ein. „Das war nach einem Wahnsinnsspiel ein bitteres Ende“, klagte Hinrichsen.

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