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Kreisschützentag : Kreispräsident lobt innere Gelassenheit der Schützen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Mit dem Einmarsch der Fahnenabordnungen begann am vergangenen Wochenende der Kreisschützentag des Kreisschützenverbandes im Halstenbeker Schützenhaus. Nach der kurzen Begrüßung aller Sportschützen und Ehrengäste, unter ihnen Kreispräsident Burkhard E. Tiemann und Bürgervorsteher Otto Sajitz, durch den Vorsitzenden des Verbandes Bernd Röding, fand der Kreispräsident ausgesprochen positive Worte in seinem Grußwort. Besonders hob Tiemann die Jugendarbeit und Betreuung zur Förderung der nachweislich positiven Eigenschaften wie innere Gelassenheit, Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit oder Disziplin wie auch Verantwortungsbewusstsein hervor.

In der Regel sind die Sportschützen ruhig, gelassen und freuen sich, wenn sie dem Schießsport nachgehen können. Wenn jedoch immer weitere Belastungen und Verschärfungen vom Waffengesetz, oder die jüngst in Bremen vorgeschlagene „Waffensteuer“ von 300 Euro dem Sportschützen aufgebürdet werden soll, dann sei es mit der Gelassenheit vorbei, empörte sich Bernd Röding.

Weitere scharfe Worte fand Bernd Röding in Richtung der Politik. Es könne nicht angehen, dass eine Sportart mit etwa 1,5 Millionen Sportschützen, die nicht nur olympisch sei, sondern Welt- oder Europameister in ihren Reihen haben, dauernd diffamiert werden. Was wäre, wenn ein Speerwerfer, Kugelstoßer oder Hammerwerfer für sein Sportgerät Steuern zahlen müsste. Der Aufschrei im Lande würde einem Orkan gleichkommen. Auch wenn, so Röding weiter, das Ansinnen der Waffensteuer zwischenzeitlich vom Tische sein soll, müssen die Sportschützen weiter auf der Hut sein. Die Kreativität der Politiker sei unbegrenzt, um an das Geld der Bürger für die angeblich knappen Kassen zu kommen. In seinem anschließenden Bericht führte Röding aus, dass die Mitgliederentwicklung wieder positiv, aber vorrangig auf den Bogensport mit ausgezeichneter Zukunftsperspektive zurückzuführen sei. Richtungsweisende Worte, nicht nur auf den Bogensport bezogen, sondern auf die Vereine im Hinblick Zukunftsentwicklung fand der 1. Stellvertreter Uwe Bichel. Alles in dem Lande sei in Bewegung. Stures Verhalten nach dem Motto, das haben wir immer so gemacht, gehöre in die Mottenkisten. Alte Zöpfe müssten abgeschnitten werden. Es gibt nichts, auch für einen Schützenverein, was nicht gehen könnte, betonte er. Nach weiteren Ausführungen der Sportleiterin Ute Larsen, dem Kassenwart Hans Joachim Dreffein folgten unter anderem die Wahlen von Jens Büchner zum 2. Stellvertreter, Hans Joachim Fix zum Schriftführer sowie Birgit Hauenstein zur Frauenbeauftragte (alle SV Tornesch). Als Jugendwart wurde Arne Hauenstein vom SV Tornesch in seinem Amt bestätigt. Einen weiteren breiten Rahmen nahmen die Ehrungen ein. Für 25 Jahre ehrenamtliches Engagement wurde Karsten Sohrt von Burkhard E. Tiemann mit einem Präsent bedacht. Für die Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft konnten Christine Angele, Leif Kähler (Uetersener Sportgemeinschaft) Wilhelm Timmermann (TSV Holm) die Silberne Sportehrennadel in Empfang nehmen. Die Bronzene Ehrennadel des Kreisschützenverbandes erhielt Karl Gerhard Hansen, in Silber Jan Schümann, Dirk Behnisch und Andreas Hinrich (alle SV Uetersen), sowie Joachim Henningsen, Helmut Girnus und Joachim Kleinwort von der Uetersener Schützengilde.

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erstellt am 27.Mär.2012 | 21:23 Uhr

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