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Klaus-Groth-Schule : Kreispräsident bei jungen Forschern

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Mittlerweile hat sich hohes Unkraut auf dem „eingezäunten Feld“, das die beiden Achtklässler Jannik Rank und Björn Hendrik Dauen auf dem Klaus-Groth-Schulgelände für ihr Forschungsprojekt „Feldmäuse“ angelegt hatten, gebildet. Auch die Feldmäuse sind nicht zurückgekehrt. Doch die Idee und das Engagement der beiden Jugendlichen, zu ermitteln, ob sich Feldmäuse „in Gefangenschaft“ vermehren lassen, fand im Rahmen des Wettbewerbs „Jugend forscht“ große Beachtung.

Im Rahmen des Regionalwettbewerbs belegten die beiden jungen Forscher in der Kategorie „Schüler experimentieren“ beim Themengebiet Biologie den ersten Platz und hatten sich damit für den Landesausscheid qualifiziert. Dort hatten dann allerdings andere junge Forscher die Nase vorn. Ihr Forscherdrang und ihre Siegerleistung beim Regionalwettbewerb fand nun noch einmal Würdigung durch den Präsidenten des Kreises Pinneberg, Burkhard E. Tiemann.

Er besuchte die beiden Klaus-Groth-Schüler und gratulierte mit einer Urkunde zum Erfolg bei „Jugend forscht“. Anschaulich berichteten Jannik Rank (14) und Björn Hendrik Dauen (13) dem Kreispräsidenten von ihren Überlegungen zum Projekt, mit dem sie bereits als Siebtklässler begonnen hatten. Unterstützt durch Biologie- und Chemielehrer Peter Schultes, der an der Schule Projektgruppen zu „Jugend forscht“ betreut, hatten sie sich der Problematik gewidmet, dass der Lebensraum von Feldmäusen durch Intensivlandwirtschaft stark verringert wird und den Versuch gewagt, fünf Feldmäuse auf einem „Käfigfeld“ an der Schule auszusetzen, ihnen einen etwa artgerechten kleinen Lebensraum zu schaffen und sie zu beobachten.

Doch die Feldmäuse machten sich davon oder überstanden den regenreichen Sommer 2011 nicht. Auch der Einsatz einer Kamera brachte nur die Gewissheit, dass die Feldmäuse weg sind. Die Schlussfolgerung der Schüler: Feldmäuse sollten in ihrem angestammten Lebensraum verbleiben und dieser sollte geschützt werden. Kreispräsident Burkhard E. Tiemann lobte den Forschungsdrang der beiden Schüler. „Ihr seid Ansporn für andere. Wir brauchen so neugierige und wissbegierige junge Menschen“. Für Jannik Rank steht bereits fest, dass er auch im kommenden Schuljahr mit einem Projekt bei „Jugend forscht“ antreten möchte.

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erstellt am 06.Jun.2012 | 21:51 Uhr

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