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Uetersener Nachrichten

18. Dezember 2017 | 23:47 Uhr

Ruhestand : Kreishandwerksmeister geht

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Helmut Rowedder gilt als einer der Baumeister der Kreishandwerkerschaft Westholstein und steht seit 2007 auch an deren Spitze. Nun hat der Malermeister mit eigenem Betrieb in der Nähe von Itzehoe durchblicken lassen, dass er seinen Posten im Frühling aus Altersgründen räumen will, dann nämlich, wenn er auch seinen Betrieb aufgibt. Nachfolgen wird ihm wohl ein Handwerksmeister aus dem Kreis Pinneberg.

shz.de von
erstellt am 08.Jan.2016 | 20:49 Uhr

Der Rückzug markiert das Ende einer fast 15 Jahre währenden ehrenamtlichen Arbeit für die Interessenvertretung der Handwerksbetriebe. Erst war Helmut Rowedder Chef der Kreishandwerkerschaft Steinburg, später rückte er an die Spitze der durch Fusion entstandenen Kreishandwerkerschaft Westholstein. Fast ein logischer Schritt, denn Rowedder hatte die Kooperation vorangetrieben. Heute vereint der Dachverband 17 Innungen und rund 1000 Betriebe. „Eine starke Gemeinschaft“, sagte Helmut Rowedder, der sich mit einem lachenden und einem weinenden Auge von seiner Aufgabe trennt. „Ich habe dieses Ehrenamt sehr sehr gerne gemacht, dabei viele Erfahrungen gemacht und viele Leute kennengelernt.“ Zugleich hoffe er, für die Kreishandwerkerschaft eine Art Wegweiser in die Zukunft gewesen zu sein, so Rowedder.

Sein Nachfolger, da ist sich der Kreishandwerksmeister sicher, wird sich vor allem mit dem Flüchtlingsthema aus Sicht der Handwerksbetriebe beschäftigen müssen. „Wir haben einen Fachkräftemangel, das ist keine Frage, und wir sträuben uns auch nicht dagegen, Flüchtlinge in die Lehre zu nehmen. Das können wir aber nur, wenn die Rahmenbedingungen stimmen.“ Dazu gehören für ihn fundierte Sprachkenntnisse und der sichere Umgang mit der deutschen Kultur.

Hier mit der Politik im Gespräch zu bleiben, wird eine der Aufgaben des neuen Kreishandwerksmeisters sein, den die Hauptversammlung aller Voraussicht nach im April oder Mai wählen wird. Dann schlägt die Stunde der Pinneberger, von denen einer dem Mann aus dem Kreis Steinburg nachfolgen soll.

) Dem Vernehmen nach gibt es einen Kandidaten mit langjähriger Vorstandserfahrung. Da der Uetersener Malermeister Thomas Dohrn, bislang stellvertretender Vorsitzender der Kreishandwerkerschaft, bereits abgewunken hat, bleiben als Kandidaten der Pinneberger Tischler Uwe Pein, der Kummerfelder Elektromeister Heinfried Torst und der Quickborner Zimmerermeister Norbert Lanz.

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