zur Navigation springen

Kooperation : Kreis Pinneberg startet neues Gesundheitsmanagement

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

„Wir setzen heute eine erste Wegmarke für ein neues und intensives Gesundheitsmanagement“, sagte Landrat Oliver Stolz am Donnerstag anlässlich der Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages mit der Krankenkasse Barmer GEK.

shz.de von
erstellt am 02.Feb.2012 | 21:01 Uhr

In den kommenden drei Jahren wollen Kreisverwaltung und Barmer gemeinsam ein betriebliches Gesundheitsmanagement erarbeiten.

„Unsere Mitarbeiter sind unsere wichtigsten Ressourcen. Ihre Gesundheit zu schonen und zu unterstützen, ist eine schwere aber keine unmögliche Aufgabe“, so der Landrat. Man habe in den vergangenen Jahren durch Personalabbau, neue Aufgaben und einem stetig gestiegenen Druck die Messlatte für den Berufsalltag sehr hoch gelegt. Es sei Zeit, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern etwas zurückzugeben. Das sieht Heiko Willmann, Fachdienstleister in der Kreisverwaltung, ähnlich. „Die Notwendigkeit, ständig und überall erreichbar sein zu müssen, ist besonders für die Altersgruppe 50 plus eine hohe Belastung. Auch der Umgang mit den Neuen Medien stellt neue Anforderungen an die Menschen.“ Ziel des betrieblichen Gesundheitsmanagements ist es, mittel- und langfristig der Belastung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch Prävention entgegenzuwirken und kostenintensive Fehlzeiten zu reduzieren. Um ein auf die Bedürfnisse der Kreisverwaltung zugeschnittenes Programm zu erarbeiten, wird der Kreis zusammen mit der Barmer GEK eine Mitarbeiterbefragung durchführen, in der anonym nach Betriebsklima, Belastung, Stresssituationen und der ergonomischen Ausstattung des Arbeitsplatzes gefragt wird. Am Ende dieses Prozesses soll dann eine gemeinsame Arbeitsgruppe zusammen mit Experten ein Konzept entwickeln. Die Zusammenarbeit mit der Barmer GEK ist zunächst auf drei Jahre angelegt. Konkrete Projekte wollten die Vertreter der Barmer GEK noch nicht nennen, auch wenn die Experten der Krankenkasse durch ihre Zusammenarbeit mit den Kreisen Segeberg und Stormarn schon einige Erfahrungen sammeln konnten. „Wir haben keine Lösungen von der Stange“, so Martin Piekenbrock, von der Barmer GEK Lübeck.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert