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Ole Schröder und Enak Ferlemann bei Hawesko : Kreis Pinneberg nicht ausbremsen

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Der Kreis Pinneberg dürfe nicht ausgebremst werden und der Weiterbau der A20 müsse zügig erfolgen, betonte der Kreis Pinneberger CDU-Bundestagsabgeordnete Ole Schröder bei einem Besuch im Hanseatischen Wein- und Sekt-Kontor (Hawesko) gemeinsam mit dem Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Enak Ferlemann.

shz.de von
erstellt am 02.Sep.2013 | 21:06 Uhr

Ole Schröder hatte seinen CDU-Bundestagskollegen zu dem Termin nach Tornesch eingeladen und ihn an der Fähre in Glückstadt abgeholt, um ihm zu zeigen, dass der Kreis Pinneberg als Wirtschafts- und Wohnstandort unter der schlechten Anbindung Richtung Süden leidet. „Für Pendler und Unternehmen ist insbesondere der Weg nach Hamburg und über die Elbe relevant. Wir brauchen den zügigen Weiterbau der A20 mit Elbquerung bei Glückstadt. Und das umso dringlicher, da ab nächstem Jahr am Deckel der A7 gearbeitet wird. Der gesamten Region droht sonst ein Verkehrschaos“, so Ole Schröder.

Auch im Gespräch mit dem Hawesko-Vorstandsvorsitzenden Alexander Margaritoff sowie den Geschäftsführern Gerd Stemmann und Nikolas von Haugwitz, Bürgermeister Roland Krügel sowie dem Vorsitzenden des Tornescher Bauausschusses Henry Stümer (CDU), wurde die unbefriedigende Verkehrsanbindung Richtung Süden thematisiert.

Der Plan der Landesregierung, in Kiel beim Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs auf eine Stadtbahn zu setzen, statt die drängenden Probleme in der Metropolregio Hamburg anzugehen, sei unverständlich, sagte Ole Schröder und betonte, dass die CDU Pinneberg die Volksinitiative „Neue Wege für Schleswig-Holstein – A20 endlich fertigstellen“ unterstütze. Auch die Forderung des Tornescher Bürgermeisters Roland Krügel nach einer optimaleren Bahnanbindung der Region Pinneberg-Tornesch-Elmshorn fand die Unterstützung der CDU-Bundespolitiker. Ole Schröder sicherte zu, sich an Landesverkehrsminister Reinhard Meyer (SPD) zu wenden.

Enak Ferlemann forderte Schleswig-Holstein und Hamburg vor dem Hintergrund der geplanten Dauerbaustelle A7 zu einem „Verkehrsgipfel“ und „Umfahrungskonzept von Hamburg“ auf und sprach sich ebenfalls für einen zügigen Weiterbau der A20 aus. „Die gesamte Region der Unterelbe ist wirtschaftlich auf eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur angewiesen. Auch die Grünen müssen lernen, dass davon der Wohlstand der ganzen Region abhängt“, so der Parlamentarische Staatssekretär beim Verkehrsbundesminister.

Auch für das Unternehmen Hawesko mit seiner Inernationalen Weinlogistik ist ein gut ausgebautes Straßennetz Richtung Süden standortsichernd und als Arbeitgeber für fast 400 Mitarbeiter am Standort Tornesch auch ein optimal gestalteter Personennahverkehr auf Schiene und Straße.

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