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Auftaktveranstaltung Kreiskulturwoche : Kreis ist „Kulturschutzgebiet“

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Es gibt ein Jubiläum in Kunstkreisen zu feiern: die Kreiskulturwoche findet in diesem Jahr zum 10. Mal an 20 Veranstaltungsorten zwischen Barmstedt und Quickborn statt. Am 3. Mai wird die Woche bis zum 12. Mai rund um die Kunst in der Landdrostei in Pinneberg feierlich eröffnet. Am Sonntag fand schon die Auftaktveranstaltung für die Künstler selbst im POMM 91 in Tornesch statt.

shz.de von
erstellt am 09.Apr.2013 | 21:07 Uhr

Der Kreiskulturverband hatte alle beteiligten Künstler zu einem Frühschoppen eingeladen. Ziel: Austausch bei Sekt und Orangensaft und Ausgabe der Werbemittel. An alle teilnehmenden Kunstschaffenden, die nach Tornesch gekommen waren, wurden 40 Programmhefte und acht Plakate verteilt, so dass sie ihrerseits in ihrem Umfeld Werbung für das bevorstehende Kulturereignis machen können. „Mir imponiert es, was hier vom Kulturverband mit viel Idealismus auf die Beine gestellt wird“, meint die Krimiautorin Gisela Moes.

Sie wird im Rahmen der Kulturwoche am 11. Mai im Kaminzimmer des Gemeindehauses in Pinneberg ihre fantastisch-romantischen Gruselgeschichten vorlesen. Detlef Koch von der Hobbykünstler-Gruppe „De Kunstmalers ut Holm“, die schon seit vielen Jahren an der Kreiskulturwoche teilnehmen, sieht die Vorteile: „Diese Aktion bringt etwas. Sie bietet uns ein größeres Forum und macht uns kreisweit bekannt. Außerdem haben wir als Künstler keine Werbekosten. Das ist toll.“

Dieses Jahr bekommen die Künstler sogar ein kleines Geschenk zusätzlich. Der Verband hat den Rellinger Künstler Sönke Knickrehm mit der Gestaltung eines Schildes beauftragt, das die Kunstschaffenden als „Aushängeschild“ nutzen können. Darauf steht, dem Naturschutzgebiet-Schild nachempfunden: „Kulturschutzgebiet – Der Kreiskulturverband Pinneberg fördert und empfiehlt diesen Hort des gediegenen Kunsthandwerkes.“ Der Verband zieht eine positive Bilanz seines 10-jährigen Bestehens: „Die Kunstszene hier im Kreis ist sehr lebendig. Wir haben steigende Mitgliedszahlen. Momentan sind wir 160 Mitglieder.

Und wir freuen uns, dass wir mit Burkhard Tiemann einen Kreispräsidenten haben, der in Zeiten knapper öffentlicher Mittel, die Kunst nicht vergisst und unsere Arbeit auch finanziell unterstützt“, meint Elke Ferro-Goldstein, Vorsitzende des Kreiskulturverbandes.

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