zur Navigation springen

Tag der offenen Tür : Kraft, Übung und Geschicklichkeit

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

„Feuerwehr zum Anfassen“ wollten die Moorreger Blauröcke bieten, und das ist ihnen während des gestrigen Tages der offenen Tür hervorragend gelungen. So wurden den Besuchern einmal Schere oder Spreizer in die Hand gegeben. Mit diesen Geräten werden Pkw’s auseinander geschnitten, wenn bei einem Verkehrsunfall die Insassen eingeklemmt worden sind. Die Moorreger mussten feststellen, dass der Umgang gar nicht so einfach ist und reichlich Kraft erfordert.

Oder sie konnten ein mit Nebel gefülltes Zelt betreten, natürlich gesichert mit einer Maske und geführt von einem Feuerwehrmann. „Zuhause kennt man sich aus“, erklärt Pressesprecher Christian Woßnik. „Aber wenn wir bei einem Feueralarm in eine Wohnung gehen, kennen wir die Räume nicht.“ Sind die verqualmt, fällt die Orientierung noch schwer. Diese Situation wird im „Rauchhaus“ simuliert.

Und der Renner für die kleinen Besucher war eine Fahrt mit dem großen Fahrzeug der Moorreger Wehr durch das Dorf. Das Löschfahrzeug war praktisch im Dauereinsatz. „Wir sind sehr zufrieden“, freut sich Wehrführer Sven Heitmann über die zahlreichen Gäste während des Tages der offenen Tür. Besonders gefiel ihm, dass die Gäste viel Interesse an den Aktionen zeigten und sich Zeit ließen. Heitmann schätzt, dass 350 bis 400 Gäste den Tag der offenen Tür genutzt haben, um sich zu informieren.

Zweimal wurden mit Übungen Situationen simuliert, auf die die Moorreger Kameraden im Ernstfall immer wieder treffen können. So galt es, einen bei einem Unfall verletzten Insassen eines Autos zu versorgen. Die Truppe verfügt über mehrere Rettungssanitäter. Und es wurde gezeigt, wie fachgerecht ein Auto aufgeschnitten wird. Die Zuschauer erfuhren so, wie viel Kraft, Geschicklichkeit und Übung diese Arbeit erfordert. Zum Gelingen der Veranstaltung trugen auch einige Gäste bei. Das Technische Hilfswerk demonstrierte, was mit Böllern passieren kann, wenn mit ihnen nicht vorsichtig umgegangen wird. Die Drehleiter der Feuerwehr Uetersen konnte ebenso besichtigt werden wie ein Fahrzeug des Rettungsdienstes aus der Rosenstadt und des Löschzuges Gefahrgut aus der Kreisfeuerwehrzentrale. Nicht nur für die Gäste, sondern auch für die Kameraden war ein Fahrzeug aus München ein echter Hingucker. BMW hatte einen X1 zur Verfügung gestellt, der für die Leitung von Einsätzen ausgerüstet ist.

zur Startseite

von
erstellt am 17.Jun.2012 | 23:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert