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Haushalt 2012 : Kräftig investiert, dann wird gespart

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

„Wir haben in den vergangenen beiden Jahren riesige Summen investiert“, blickte der Finanzausschussvorsitzende Jörg Behrmann während den Beratungen des Haushaltes 2012 zurück.

shz.de von
erstellt am 14.Dez.2011 | 21:15 Uhr

So ist das Feuerwehrgerätehaus erweitert und ein Gewerbegebiet geschaffen worden. Zudem wird die Straßenbeleuchtung modernisiert. Auch im kommenden Jahr soll noch einmal kräftig Geld für die Infrakstruktur der Gemeinde ausgegeben werden. „Trotzdem bleibt am Ende noch etwas in der Rücklage“, freut sich der Christdemokrat. Ein neues Feuerwehrfahrzeug steht ganz oben auf der Liste. Wurden in diesem Jahr bereits 80000 Euro angezahlt, so werden 2012 noch einmal 270000 Euro fällig. Daneben soll in viele kleinere Projekte investiert werden, wie in die Sanierung von Fuß- und Radwegen (50000 Euro), die energetische Sanierung des Umkleidegebäudes auf dem Sportplatz (35000 Euro), neue Kabel für die Straßenbeleuchtung (20000 Euro), die neue Skateranlage (30000 Euro) und den Dorfplatz (15000 Euro).

Die Investitionen werden teilweise mit einem Griff in die Rücklagen finanziert. Den „Sparstrumpf“ der Gemeinde muss man auch bemühen, denn im Verwaltungshaushalt klafft ein Loch von 166000 Euro. In diesem Teil des Etats werden die laufenden Ausgaben zusammengefasst.

Beläuft sich die Rücklage am 1. Januar 2012 auf rund 741000 Euro, so sind es am Ende etwa 336000 Euro (minus 404000 Euro). Der Ausschussvorsitzende gab deswegen die Parole aus, dass weitere Sparanstrengungen nötig sind. Bei den Einnahmen gibt es keine nennenswerten Veränderungen. Hauptposten bleiben die Einkommenssteuer (1,1 Millionen Euro) und die Gewerbesteuer (500000 Euro). Deutlich steigen die Ausgaben, besonders die Kreisumlage.

Behrmann wies darauf hin, dass die Hebesätze von Grundsteuer A und B sowie der Gewerbesteuer unverändert bleiben. Insgesamt soll die Gemeinde im kommenden Jahr 3,158 Millionen Euro ausgeben. 2011 sind es 3,748 Millionen Euro und 2010 waren es 4,269 Millionen Euro. Bei ihrer Investionstätigkeit wollen die Politiker in den kommenden Jahren etwas kürzer treten.

Als größere Summe bis 2015 wurde im Investitionsprogramm nur der Bau eines Rad- und Fußweges nach Haseldorf aufgenommen (125000 Euro). Das Projekt kann nach Aussage von Bürgermeister Jürgen Neumann (CDU) noch nicht realisiert werden, weil der Nachbarkommune das Geld für ihren Anteil fehlt.

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