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Uetersener Nachrichten

20. August 2017 | 08:39 Uhr

Handball : Kräfte und Spiel verloren

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

„Jugend forscht“, heißt es in dieser Saison bei den 1. Frauen des TuS Esingen, die im Sommer größtenteils neu formiert wurden und ihre ersten drei Hamburg-Liga-Spiele allesamt gewannen. Am Sonntagnachmittag setzte es mit einem 28:32 bei der Halstenbeker TS / Blau-Weiß 96 Schenefeld die erste Niederlage, was TuS-Trainer Jan-Henning Himborn aber keinesfalls als Rückschlag empfand: „Am Ende hat sich die Erfahrung des Gegners durchgesetzt“, so Himborn, der „trotzdem nicht unzufrieden war“ und urteilte: „Unsere Angriffsleistung war richtig gut, aber leider haben wir es nicht geschafft, unsere Deckung zuzubekommen!“

In den ersten zehn Minuten gab es in der Schenefelder Sporthalle Achter de Weiden wechselnde Führungen. Als die Esingerinnen dann von 6:7 (12.) mit leichten Toren auf 6:10 (14.) davongezogen waren, nahm der gegnerische Coach Mirco Demel seine Auszeit. „Danach haben wir es leider verpasst, uns noch weiter abzusetzen, weil wir vorne teilweise zu überhastet abgeschlossen und im Gegenzug Konter-Tore kassiert haben“, berichtete Himborn. So lag die Handball-Spielgemeinschaft der Vereine Halstenbeker TS und Blau-Weiß 96 Schenefeld, die im Frühjahr gegründet wurde, beim 13:12 erstmals wieder in Front (20.), woraufhin Himborn zur Auszeit bat.

In der Folge wogte die Partie weiter hin und her. Beim 15:17 (26.) lagen die TuS-Frauen wieder mit zwei Toren in Führung, die Seiten wurden aber beim Stand von 20:19 für die Heim-Sieben gewechselt. Nach der Pause blieb es bis zum 26:26, das Julia Krügel in der 46. Minute erzielte, weiterhin eng. Dann kassierte die Esingerin Nane Hauschildt gleich zwei Zwei-Minuten-Strafen und die Gastgeberinnen zogen mit sechs Toren in Folge auf 32:26 davon (55.), was die Entscheidung bedeutete.

Obwohl auch Mandy Brüggemann noch eine Zeitstrafe kassierte, konnten Katharina Schmidt und Meike Speckin in der Schlussphase zumindest noch etwas Ergebniskosmetik zum 32:28-Endstand betreiben. „Am Ende fehlte uns die nötige Durchschlagskraft, weil wir müde geworden sind“, so Himborn, der den Umstand, dass neben dem Spiel auch die Kraft verloren ging, damit erklärte, dass acht der insgesamt elf Spielerinnen, die er einsetzte, einen Tag zuvor bereits für die 1. weibliche A-Jugend am Ball waren.

Die erste Saison-Niederlage, das stellte Himborn klar, sei für die TuS-Frauen aber „keine Schande“, weil „alle Spielerinnen über 60 Minuten gekämpft“ hätten. „Außerdem haben wir keine Ambitionen, Hamburger Meister zu wer- den ‒ es gibt konstantere Teams in der Liga und wir sind damit zufrieden, wenn wir Gegner wie Halstenbek/ Schenefeld ärgern können“, sagte Himborn abschließend.

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erstellt am 06.Okt.2015 | 19:38 Uhr

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