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Uetersener Nachrichten

11. Dezember 2017 | 02:12 Uhr

Antrag : Kostengünstiger Vorschlag

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Sozialdemokraten nutzten die letzte Sitzung des Bauausschusses vor der Kommunalwahl, um einen Antrag einzubringen, der das Ziel hat, die Sanierung der Fahrradgarage noch einmal zu überdenken.

shz.de von
erstellt am 09.Mai.2013 | 21:48 Uhr

Denn gemäß eines Bauausschuss-Beschlusses vom 3. November 2008 soll die bestehende Fahrradgarage entkernt, die obere Etage durch eine innen verlaufende Rampe in das Gebäude integriert und durch eine lichtdurchlässige Glaskonstruktion ersetzt werden. „Aus unserer Sicht wäre der Umbau der jetzigen Fahrradgarage eine kostspielige Fehlentscheidung“, so Verena Fischer-Neumann. Die SPD-Fraktionsvorsitzende nahm in Vertretung für Manfred Mörker an der Bauausschuss-Sitzung teil und trug den Antrag der Sozialdemokraten für eine „pragmatische, kostengünstige und optisch ansprechende Lösung“ vor. Und mit dieser Lösung meinen die Sozialdemokraten eine Fahrradabstellanlage, wie sie auf der Ostseite der Bahn am Park & Ride-Platz entstanden ist. Die Anlage ist ebenerdig, offen gestaltet und überdacht.

„Wie festzustellen ist, wird die Anlage von Rad fahrenden Pendlern als wetterfester und sicherer Unterstand für Fahrräder genutzt. Die Anlage hat sich bewährt und sollte daher auch auf der Ostseite der Bahn errichtet und die Fahrradgarage abgerissen werden“, betonte Verena Fischer-Neumann. Sie verwies darauf, dass nicht nur der Umbau der Fahrradgarage mit Kosten verbunden sei. Es wäre auch mit erheblichen Unterhaltungskosten für Pflege und Reinigung der Glaskonstruktion zu rechnen. „Ich kann mir vorstellen, dass die anderen Fraktionen jetzt so kurz vor der Kommunalwahl unseren Vorschlag nicht bejubeln, aber es war uns ein Bedürfnis, den Antrag zu stellen. Entscheiden kann ja der neue Bauausschuss“, sagte Verena Fischer-Neumann. Georg Janßen (Grüne) fand die Tendenz in Ordnung, hatte aber Bedenken, ob dann die Anzahl der Fahrradstellplätze ausreicht. Henry Stümer (CDU) bezeichnete den Vorschlag der SPD „als Möglichkeit“, machte aber deutlich: „Wir sollten erst einmal den überarbeiteten Entwurf der Verwaltung abwarten.“

In einer vorangegangenen Sitzung des Bauausschusses hatten sich bereits alle Mitglieder dafür ausgesprochen, dass bei der Neugestaltung der Fahrradgarage nicht einfach der mehr als vier Jahre alte Entwurf übernommen werden sollte, zumal durch die Baumaßnahmen der Bahn (Bahnsteigerhöhung) eine neue Situation entstanden ist. Die Verwaltung will nun zur nächsten Sitzung des Bauausschusses eine überarbeitete Planung vorlegen. „Unsere Überlegungen sollte die Verwaltung als Auftrag für eine weitere Planungsmöglichkeit sehen“, betonte Verena Fischer-Neumann.

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