Spicy’s in der Speicherstadt : Kostbarkeiten im Gewürzmuseum

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Der Vanille – der Königin der Gewürze und Safran – dem Gold der Gewürze wird im Spicy’s Gewürzmuseum, Am Sandtorkai 34 noch bis zum 28. Oktober eine Sonderausstellung gewidmet. Ihr Geschmack verfeinert die Speisen und ihr Duft betört die Sinne – ihr wird sogar aphrodisierende Wirkung nachgesagt.

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27. September 2012, 19:08 Uhr

In den Annalen ist zu lesen, dass die Vanilleorchidee schon im Kräutergarten Montezumas gewachsen ist, und die Azteken ihren Duft liebten. Noch heute gilt die Vanille als kostbar, teuer und als vielfältig einsetzbar.

Das süße Gebäck, die zarten Vanillekipferln, die schon in der Wiener Bäckerei zu Zeiten Maria Theresias waren sehr beliebt. Auch in der pikanten Küche – zum Beispiel zu grünem Spargel in Weißweinsoße – entfaltet der aus der Vanilleschote geschabte Samen seinen feinen Geschmack.

Als rotes Gold betitelt, gilt der Safran als ein köstliches, nachweisbar heilendes Gewürz mit seinem feinherben Aroma und kräftiger roten Farbe. Der Klassiker unter den besten Safransorten wird aus der östlichen Provinz Chorasan im Iran bezogen. Die Carotinide und ätherischen Öle des in höheren Dosen auch tödlich wirkenden Gewürzes, verfehlen ihre Wirkung in der Medizin und in der Küche – natürlich wohldosiert – aber nicht. Probieren Sie mal den „Glückstee“ mit getrockneten Schlüselblumenblüten, 1-2 Safranfäden, eine Tasse kochenden Wassers und ein Teelöffel Honig. Schluckweise genossen soll er herrlich entspannend wirken.

Öffnungszeiten: Dienstags - Sonntags von 10 - 17 Uhr.

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