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Uetersener Nachrichten

12. Dezember 2017 | 21:06 Uhr

Fußball : Koppers: „Es passte alles ...“

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Der Spielplan der Kreisliga West wollte es so, dass die 2. Frauen des FC Union Tornesch am letzten Spieltag als Spitzenreiter zu einem echten „Finale“ um die Meisterschaft beim Tabellen-Zweiten Norderstedter SV gastierten. Da die Tornescherinnen aber nicht nur drei Punkte mehr, sondern auch eine um 21 (!) Treffer bessere Tordifferenz als der NSV aufwiesen, hätten sie sogar mit bis zu zehn Toren Abstand verlieren können und wären trotzdem noch Meister geworden.

shz.de von
erstellt am 26.Mai.2014 | 20:56 Uhr

Nicht anzutreten und mit einer kampflosen 0:3-Niederlage allen Eventualitäten vorzubeugen, kam für FCU-Coach Reinhard Koppers nicht infrage: „Wir wollen in Norderstedt gewinnen und damit untermauern, dass wir zurecht Meister geworden sind“, sagte er vor dem Anpfiff. An der Moorbekstraße gingen die Union-Frauen bereits nach sieben Minuten in Führung. Als ihnen ein Freistoß 30 Meter vor dem NSV-Gehäuse zugesprochen worden war, überlegte Juliane Adler, ob sie diesen in den Strafraum flanken oder direkt aufs Tor schießen soll. Zum Glück entschied sie sich für Letzteres – und der Ball schlug zum 0:1 unter der Latte ein. „Wir waren auch danach klar überlegen und haben dem Gegner nicht eine Torchance gestattet“, lobte Reinhard Koppers. Ein verunglückter Schuss von Denise Wachter sprang zu Alina Sinah Stein, die zum 0:2 vollendete (35.). Stein stellte auch den 0:3-Halbzeitstand her, als sie nach einem Pass von Kirstin Mangold alleine durchging und einschoss (44.).

Für den zweiten Durchgang kam bei den Gästen Janina Haye ins Spiel. Beim erst zweiten Einsatz nach ihrer Schwangerschafts-Pause kam die frühere Bundesliga-Spielerin in der 50. Minute ins Straucheln und verlor deshalb ein Sprintduell gegen eine Norderstedterin, die freistehend zum 1:3 verkürzte. Der Tabellenführer war aber weiterhin spielerisch klar überlegen. Meike Bollin, die auf der linken Seite „ein hervorragendes Spiel“ (Reinhard Koppers) machte, legte quer zu Stein, die an der NSV-Torhüterin vorbeiging und zum 1:4 einschob (63.). Nach ihrem dritten Tor des Tages zeichnete sich Stein auch noch als Vorbereiterin aus: Ihren Pass veredelte Mangold, indem sie den Ball aus 20 Metern zum 1:5 unter die Latte zimmerte (69.).

Der letzte war zugleich der schönste Treffer: Laura Kimpel schlug eine Flanke auf Kathleen Wongel, die den Ball direkt nahm und aus 15 Metern oben links in den Winkel jagte. „Ein absolutes Traumtor“, so Reinhard Koppers, der zufrieden feststellte: „Es passte alles ...“ Am Sonntagabend feierten die FCU-Spielerinnen auf der Terrasse ihres Trainers ausgelassen den Titelgewinn und Aufstieg in die Bezirksliga, in der Koppers „ebenfalls oben mitspielen möchte“.

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