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Johannes-Schwennesen-Schule : Konzept, das Schule machen könnte

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Nun steht dem Start der offenen Ganztagsbetreuung an der Johannes-Schwennesen-Schule zum neuen Schuljahr nichts mehr im Wege. Das Bildungsministerium hatte im April das Konzept genehmigt und Fördermittel des Landes wurden beantragt. Nun haben die Politiker des Ausschusses für Jugend, Sport, Soziales, Kultur und Bildung als eine ihrer letzten „Amtshandlungen“ in der in diesen Tagen zu Ende gehenden Legislaturperiode den von der Stadt als Träger der offenen Ganztagsschule zu übernehmenden Zuschuss gewährt.

shz.de von
erstellt am 22.Mai.2013 | 19:57 Uhr

Mit 50000 Euro wird Tornesch die offene Ganztagsbetreuung an der Johannes-Schwennesen-Schule jährlich bezuschussen. Finanzmittel in Höhe von 33100 Euro wurden bereits in der Haushaltsplanung 2013 berücksichtigt und stehen für die Monate August bis Dezember für den Betrieb der offenen Ganztagsschule zur Verfügung. Die Politiker von SPD, CDU und FDP waren voll des Lobes für das Betreuungskonzept, das im „Arbeitskreis Ganztag“, dem Eltern und Vertreter der Schule, Vertreter der Verwaltung sowie der Volkshochschule Tornesch-Uetersen und der offenen Jugendarbeit angehörten, erarbeitet wurde.

Auch die Grünenpolitikerin Gicela Schloß betonte: „Wir sehen die ganze Arbeit, die darin steckt. Trotzdem sind uns noch einige Sachen zu vage“. Und deshalb enthielten sich die Grünen. Auch die Satzung über die Nutzung und die Erhebung von Benutzungsgebühren für die offene Ganztagsschule sowie die Kooperationsvereinbarungen für das Kursangebot wurde mit den Enthaltungen der Grünen, aber ansonsten einstimmig verabschiedet.

Das Konzept sieht ein Kursangebot vor, das überwiegend von der VHS Tornesch-Uetersen und dem TuS Esingen realisiert wird. Auch einige Angebote, die seit mehreren Jahren an der Schule als Arbeitsgemeinschaften geführt wurden, wie Plattdeutsch-AG, Englisch-AG, Schach-AG und Theater-AG sollen im Ganztag der Schule erhalten bleiben. Zugestimmt haben die Politiker, dass zwei sozialpädagogische Assistenten mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 20 Stunden ab dem 1. August vorerst befristet für ein Jahr zur personellen Besetzung für die Betreuung von Kindern in der „Basisgruppe“ eingestellt werden.

Das Konzept sieht vor, dass nach Schulschluss Hausaufgaben beziehungsweise Hausaufgabenhilfe angeboten wird, die Kinder in Gruppen mit einer Betreuungskraft zum Mittagessen ins Schützenvereinsheim gehen und im Anschluss daran Kursangebote beziehungsweise Spielen im „Basiskurs“ wahrnehmen.

Die Kursangebote gehen an allen Schultagen bis 16 Uhr. Weitere Betreuung kann im Spätdienst bis 17 Uhr gebucht werden. Elternvertreter Heiko Kinde dankte für die gute Zusammenarbeit im Arbeitskreis und betonte: „Die Wünsche der Eltern sind berücksichtigt und die Kinder haben ganz tolle Kurse. Der Schulrat meinte, die Schule könne mit dem Konzept als Referenzschule dienen.“

Elternentgelte

Für alle Kurse gilt, dass die Teilnahme freiwillig ist. Die Kinder müssen jedoch für ein Halbjahr verbindlich angemeldet werden. Auch Einzelbuchungen wie nur Kurse oder nur Hausaufgaben und Essen sind möglich. Als Elternentgelte wurden festgelegt: Monatliche Gebühr für die Teilnahme des Kindes an einem Tag der offenen Ganztagsbetreuung bis 16 Uhr: 25 Euro. Für die Teilnahme am Spätdienst an einem Tag pro Woche: 5,50 Euro.

In den Ferien organisiert die Stadt ein Ferienprogramm in Kooperation mit dem JottZett und weiteren Kooperationspartnern. In den Weihnachtsferien gibt es keine offene Ganztagsbetreuung.

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