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Heimatkunde : Komm’, wir geh’n mal ins Museum!

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

„Hier wird Geschichte lebendig“, „Vergangenheit, die fasziniert“ – es sind Wahlsprüche, die das Interesse auf einen Museumsbesuch wecken sollen. „Heimatkunde zum Anfassen“ ist ein weiterer Slogan, der jedoch nicht immer gilt. Dazu bedarf es der lokalen Kompetenz. In Uetersen ist diese sehr ausgeprägt vorhanden und zwar in Form des Vereins „Historisches Uetersen“, der in diesem Jahr seinen 40. Geburtstag feiert (wir berichteten bereits darüber). Er hat sich die Pflege von Stadt- und Heimatkunde verschrieben und unterhält seit 20 Jahren ein Museum in einem Gebäude der früheren Stadtwerke Uetersen

shz.de von
erstellt am 25.Okt.2015 | 20:35 Uhr

Zu finden ist das Haus an der Parkstraße 1c, gelegen rückseitig zum Stadtwerkehaus. Auf drei Ebenen wird in mehr als zehn Räumen Stadt- und Heimatgeschichtliches gezeigt. Beleuchtet wird die große Zeit der Walfänger, von der auch Uetersen berührt war, fuhren Schiffe aus dem damaligen Flecken doch bis hinauf bis ins Eismeer und harpunierten vor Grönland.

Wie war es früher in der Schule? Wie ging es zu in einer Bäckerei oder beim Schumacher? Was musste ein Schriftsetzer alles können? Wie sah er aus der Alltag vor Jahrzehnten? Im stadt- und heimatgeschichtlichen Museum sind die Antworten thematisch geordnet und werden durch zahlreiche Exponate liebevoll präsentiert.

Einblicke in frühere Wohnsituationen der Bürger werden gewährt, viele Firmenportraits widerspiegeln die Kompetenzen von einst, und ein großes Augenmerk wird auf die Heimatmaler aus Uetersen gelenkt. Werke von zum Beispiel Kurt Roth gibt es viele. Das Museum kauft dessen Werke zuweilen auch an.

Ein Besuch des Museums lohnt sich auch für Recherchezwecke. Nach Abstimmung kann das Museum außerhalb der regulären Öffnungszeiten besucht werden. Gleiches gilt für Schulklassen, die das Museum gerne vormittags aufsuchen dürfen. Anmeldungen nimmt der Erste Vorsitzende, Johann Otto Plump, entgegen.

Reguläre Öffnungszeiten sind jeweils am 1. und 3. Sonntag eines Monats in der Zeit von 14 bis 17 Uhr. Also auch am kommenden Sonntag. Der Eintritt ist frei. Eine Spende für die laufende Museumsarbeit wird jedoch dankend entgegengenommen. Eventuell verknüpft mit einem Kaffeetrinken. Dazu wird jeder Museumsbesucher auch am 1. November eingeladen.

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