zur Navigation springen
Uetersener Nachrichten

21. Oktober 2017 | 20:18 Uhr

Aufruf : Knochenmarkspender für Inna gefunden!

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Eine gute Nachricht hat Eberhardine Seelig, die die Hilfe für die krebskranke Inna Magura aus der Ukraine koordiniert. „Wir haben fünf potenzielle Knochenmarkspender“, freut sich die Neumünsteranerin. Die 17-Jährige ist erneut an Leukämie erkrankt und nur mit einer Spende kann ihr Leben gerettet werden. Unterstützt wird Eberhardine Seelig von „Appen musiziert“. Initiator Rolf Heidenberger hat die Aktion „Dieses Kind muss leben!“ gestartet (die UeNa berichteten).

shz.de von
erstellt am 16.Mär.2012 | 21:04 Uhr

Denn Inna Magura verfügt über keinerlei Krankenversicherung, die die Operation bezahlen könnte. „So etwas gibt es in der Ukraine nicht“, erklärt Eberhardine Seelig. Appen musiziert bittet um Spenden, damit OP und Nachbehandlung finanziert werden können. Nicht mehr nötig ist eine öffentliche Suche nach einem Knochenmarkspender, wie sie 2010 im Kreis Pinneberg zugunsten des Leukämiekranken Kevin Krüger aus Moorrege gestartet wurde. Eberhardine Seelig und ihre Hilfsorganisation „Teestube David“ wendeten sich an die Stefan-Morsch-Stiftung. Gleichzeitig wurde von einem befreundeten Pastor Blut von Inna Magura aus der Ukraine nach Deutschland gebracht, um es hier zu analysieren. Die älteste Stammzellspenderdatei Deutschlands fand fünf potenzielle Helfer, zwei davon aus Deutschland. In weiteren Tests soll der bestmögliche ermittelt werden.

Da es auch keine Fachklinik in der Ukraine gibt, die eine Knochenmarkstransplantation durchführen könnte, suchte Eberhardine Seelig ein Krankenhaus in Deutschland. 290000 Euro soll diese Behandlung kosten, so die erste Information. Da dies unbezahlbar ist, wendete sich Eberhardine Seelig an Rolf Heidenberger. Die beiden kennen sich aus mehreren Aktionen zugunsten krebskanker Kinder. So unterstützt Appen musiziert zusammen mit dem örtlichen DRK die engagierte Neumünsteranerin, wenn sie im Sommer regelmäßig ukrainische Kinder zur Rekonvaleszenz nach Schleswig-Holstein und für einen Tag auf den Almthof holt. Inna Magura war 2011 dabei. Sie erholte sich damals von zwei Chemotherapien.

Heidenberger suchte den Kontakt zu Professor Dr. med. Nicolaus Kröger, Direktor der Interdisziplinären Klinik und Poliklinik für Stammzelltransplantation an der Universitätsklinik in Hamburg-Eppendorf. Der Wissenschaftler macht es möglich, dass die Behandlung maximal 150000 Euro kostet.

Und nun hoffen Eberhardine Seelig und Rolf Heidenberger, dass genügend Spenden zusammen kommen... u http://ukrainischekinderkrebshilfe.de/cms/

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert