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Fossilien- und Mineralientage in Langes Tannen : Knochenjäger unterwegs

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Leider waren drei Aussteller erkrankt. Sonst wäre es in Langes Tannen am Wochenende noch bunter gewesen. Dort trafen sich Freunde alter Knochen und glitzernder Steine, also die an Fossilien und Mineralien Interessierten. Das Wetter war durchwachsen, was die Besucher aber nicht störte. Denn Edelsteinfans und Liebhaber von Versteinerungen stört der Regen wenig. Außerdem bot die Scheune genug Platz zum Unterschlupf, tröpfelte es einmal wieder vom Himmel herab.

Gabriela Schramm hatte auch diese Veranstaltung vorbereitet. Veranstalterin war die Stadt Uetersen. Die Inhaberin der Firma „unikate“ war zufrieden mit der Resonanz, Uetersen hat sich inzwischen zu einem Mekka für Mineralogen entwickelt. Natürlich spielte auch der Bereich des Esoterik eine gewisse Rolle. Obwohl Heilsteine, also solche Zeitzeugen erdgeschichtlicher Entwicklung, von denen gesundheitsfördernde Impulse ausgehen sollen, recht selten zu finden waren. Der Boom scheint diesbezüglich vorbei zu sein.

Wer Fragen zur Materie hatte, wurde ebenfalls nicht enttäuscht. Die anwesenden Aussteller erwiesen sich als gewiefte Experten. Anschauen konnten sich die Besucher auch Onkoide und Stromatolithe, die bereits vor Milliarden Jahren aus wechselnden Lagen von Kalkfilmen und Cyanobakterien gebildet wurden.

Sie sollen die „Erfinder“ der Photosynthese sein und damit des Sauerstoffs. Die ältesten Stromatolithe findet man in Bolivien, doch auch in Marokko „liegen sie herum“, man müsse nur wissen, wo, so ein Aussteller. Für Kindervergnügen war auch gesorgt bei den Fossilien- und Mineralientagen. Die Kleinen konnten sich an einer Goldwaschanlage vergnügen oder nach echten Edelsteinen schürfen. Was diese auch ausgiebig taten.

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erstellt am 18.Aug.2013 | 18:24 Uhr

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