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Uetersener Nachrichten

14. Dezember 2017 | 18:28 Uhr

Fußball : Kneten klagt an

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Als selbsternannter Aufstiegsanwärter gestartet, verloren die 1. Herren des Hetlinger MTV am Sonntag auch ihr zweites Saisonspiel in der Kreisklasse 1. Zugegeben, die 3. Männer des FC Union Tornesch traten mit vier Liga-Spielern (Dominik Dabrowski, Felix Kühl, Fatih Simsek und Mark Zipp) sowie zwei weiteren Akteuren, die den Sprung in den Kader der 1. Herren schaffen wollen (Philipp Hege und Ersin Tekgöz), im Deichstadion an. „Trotzdem hätten wir nicht verlieren müssen – aber unsere Leistung war katastrophal“, gab HMTV-Trainer Marco Kneten zu.

shz.de von
erstellt am 20.Aug.2013 | 19:01 Uhr

Zunächst brachte Sergej Weimer die Hausherren mit 1:0 in Führung (10.). Doch ein Doppelpack von Simsek drehte die Partie noch vor der Pause zugunsten der FCU-Dritten. Nach dem Seitenwechsel glich erneut Weimer zum 2:2 aus, aber Dabrowski brachte die Tornescher postwendend wieder in Front. Philipp Junker erhöhte auf 2:4 und stellte, nachdem Tekgöz gefoult worden war, mit einem Strafstoß den 2:5-Endstand her. Vor der Ausführung des Elfmeters bekam HMTV-Stürmer Kamil Ludwicki wegen Meckerns noch die Rote Karte von Schiedsrichter Naci Celiloglu (Gencler Birligi Elmshorn).

„Ich glaube, dass die Hetlinger uns unterschätzt haben – am Ende haben wir auch in der Höhe verdient gewonnen“, urteilte Union-Stürmer Simsek. Kneten war derweil auf die Tornescher nicht gut zu sprechen: „Ich empfinde es als Wettbewerbsverzerrung, wenn die 3. Herren des FCU sich erst bei Roland Wedel II mit 0:8 abschießen lassen, und dann eine Woche später bei uns mit mehreren Liga-Spielern antreten!“ Aber auch sein eigenes Team klagte Kneten an: „Wir haben hochverdient verloren – ich bin zutiefst enttäuscht von meinen Spielern!“

Einmal in Rage, stellte Kneten fest: „Wir sind noch keine Mannschaft, sondern leiden unter zu vielen Eifersüchteleien: Auf der einen Seite sind die alteingesessenen Hetlinger, auf der anderen die Spieler, die in diesem Sommer aus Holm gekommen sind. Beim Elbmarsch-Pokal hat es noch gut funktioniert, aber nun läuft es einfach nicht und wir schlagen uns quasi selbst!“ Kneten betonte abschließend: „Lange schaue ich mir das nicht mehr mit an ...“

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