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Uetersener Nachrichten

17. Oktober 2017 | 12:27 Uhr

Handball : Knapper Sieg im Derby

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Das Derby zwischen den 1. Frauen des TSV Uetersen und den 1. Damen des TuS Esingen wurde zum Spiel ohne Selbstvertrauen. Es war geprägt von vielen technischen Fehlern, Fehlpässen und vergebenen Chancen auf beiden Seiten, wobei sich allerdings auch die beiden Torhüterinnen, Anja Bredow (TSV) und Jessica Krass (TuS), mehrmals auszeichnen konnten. Zum Schluss versuchten es beide Teams mit Krampf und die Tornescherinnen hatten mit 19:17 das bessere Ende für sich.

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erstellt am 01.Okt.2015 | 21:25 Uhr

Katharina Schmidt (TuS) erzielte das erste Tor (0:1); danach glich der TSV zweimal aus (1:1, 2:2) und konnte in Führung gehen (3:2/4., 4:2/6.). Jana Heinsohn (TSV) vergab frei das 5:3 und die Gäste egalisierten zum 4:4. Weil die Esingerinnen dann dreimal in Folge an der TSV-Deckung und Torfrau Bredow scheiterten, kam die Heim-Sieben zum 7:4 (12.). Nach einem von Heinsohn vergebenen Strafwurf erzielte der TuS einen Dreierpack zum 7:7 (18.). Den Uetersenerinnen fehlte das Selbstvertrauen, um den Platz in der TuS-Deckung zu 1:1-Situationen zu nutzen, und so mussten sie sich mit einem 10:9 zur Pause begnügen. In der zweiten Hälfte wurde es zunächst von beiden Teams nicht besser. Als Bredow einen Siebenmeter von Jane Becker abwehrte (35.), erhöhten die TSV-Frauen auf 12:9. Die Führung konnten sie nicht ausbauen, da ihnen das Tempo für die zweite Welle fehlte und eine Bewegung ohne Ball nicht vorhanden war. Dies nutzten die Gäste zu Ballgewinnen und zur Führung durch Schmidt (13:14, 45.). Den möglichen 15:15-Ausgleich vergab Tugce Kümüs, als sie per Siebenmeter an Vivien Wiechens scheiterte. Die TSV-Frauen kamen nicht mehr heran ‒ selbst eine Unterzahl überstanden die Esingerinnen und gewannen das Derby.

TSV-Trainer Ralf Gothe erklärte: „Wir waren nah dran am Sieg und haben gut gekämpft, in den entscheidenden Phasen aber zu viele Fehler gemacht und Esingen zu Toren eingeladen. Es war mehr drin.“ TuS-Coach Jan-Henning Himborn sagte: „Solche Spiele gibt es. Die Belastung für einige meiner Spielerinnen mit zwei Partien am Wochenende ist schon brutal. Wir sind ganz schwer in das Spiel hinein gekommen. In der zweiten Hälfte konnten wir uns in der Abwehr steigern und der große Wille von uns hat dann zum Zwei-Tore-Vorsprung genügt.“

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