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Uetersener Nachrichten

18. Oktober 2017 | 07:58 Uhr

Fußball : Knapper Favoriten-Sieg

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Nachbarschaftsduelle zwischen Teams des FC Union Tornesch und des Heidgrabener SV sind immer etwas ganz Besonderes. Am Sonntagmittag war die größte Besonderheit die, dass nach dem Abpfiff Florian Laß zufrieden- er war als Andreas Popko ‒ dabei hatten die von Popko trainierten 3. Tornescher Herren gegen Laß und die 2. Heidgrabener Männer im Derby der Kreisklasse 1 mit 2:1 gewonnen. „Es war aber knapper als erwartet“, sagte Laß, während Andreas Popko tadelte: „Ich hatte viel mehr erwartet!“

shz.de von
erstellt am 28.Okt.2015 | 21:24 Uhr

Besonders schlugen Andreas Popko die wiederholten Meckereien einiger seiner Schützlinge auf den Magen: „Mein Trainerpartner Frank Mettal und ich reden immer wieder auf unsere Spieler ein, dass sie sich mit diesen verbalen Scharmützeln nur selbst schaden und sie sich lieber auf den Fußball konzentrieren sollen ‒ aber das verhallt offenbar ungehört!“ Auch Laß beobachtete, dass es im Derby „speziell in der zweiten Halbzeit immer hitziger wurde“. Negativer Höhepunkt war die Rote Karte, die Union-Torjäger Thomas Koziol von Schiedsrichter Rene Heide (vom SV Hörnerkirchen) wegen Meckerns bekam (57.). „Damit hat er seiner Mannschaft einen Bärendienst erwiesen“, war Andreas Popko enttäuscht von seinem besten Torschützen, der nun in den kommenden Spielen gesperrt fehlen wird. Die Heidgrabener waren aber nicht lange in Überzahl: Daniel Müller, der erst in der 68. Minute eingewechselt worden war, handelte sich innerhalb von zehn Minuten für zwei Fouls die Gelb-Rote Karte ein. „Schade, denn wenn wir länger mit elf gegen zehn gespielt hätten, hätten wir vielleicht noch zum 2:2 ausgeglichen“, sinnierte Laß.

In der ersten Halbzeit waren die Hausherren ihrer Favoritenstellung noch gerecht geworden. Als sich Thomas Koziol über die rechte Seite bis zur Grundlinie durchgetankt und klug zurückgelegt hatte, schoss Arkadi Rawinski zum verdienten 1:0 ein (28.). Fünf Minuten später war es erneut Arkadi Rawinski, der HSV-Keeper Sven Seifert das Nachsehen gab, indem er einen Ball, den ihm Jannek Kühl zugespielt hatte, schön zum 2:0 ins rechte Eck schlenzte. „In der Pause hatten wir uns eigentlich vorgenommen, noch weitere Tore nachzulegen“, berichtete Andreas Popko. Doch daraus wurde nichts: Stattdessen kämpften sich die Heidgrabener noch einmal in die Partie zurück: Tim Risse setzte einen Kopfball aus fünf Metern freistehend knapp am Ziel vorbei (55.), doch als FCU-Keeper René Koppers einen Schuss nicht festhalten konnte, staubte Jan Fuchs zum 2:1 ab (61.). „Schade, dass wir es nicht geschafft haben, noch einen Punkt mitzunehmen“, haderte Laß, der aber einräumte, dass der Union-Sieg „nicht unverdient“ gewesen sei, da die Tornescher „in der ersten Hälfte klar überlegen waren“.

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