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Uetersener Nachrichten

24. Oktober 2017 | 13:31 Uhr

Hallenfußball : Knapp am Finale vorbei

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Der Stachel bei Detlef Arndt saß tief. Ein Jahr lang ärgerte sich der damalige Trainer und jetzige Team-Manager darüber, dass die 1. Frauen des FC Union Tornesch am 13. Januar 2013 das „1. Frauen-Hallenmasters“ als schlechtestes Team (mit null Punkten und einem Torverhältnis von 2:17) abschlossen. Am Sonntag konnten die FCU-Frauen diese Scharte endlich auswetzen und belegten bei der zweiten Auflage Hamburger Frauen-Hallenmeisterschaft einen hervorragenden vierten Platz. Und es wäre sogar noch mehr möglich gewesen: „Schade, dass wir es nicht ins Finale geschafft haben“, trauerte FCU-Coach Mahdi Habibpur der verpassten Chance auf die Endspiel-Teilnahme hinterher.

shz.de von
erstellt am 13.Jan.2014 | 21:24 Uhr

In einem hochklassigen Halbfinale waren die Tornescherinnen dem Bramfelder SV, der in ihrer Verbandsliga Hamburg punktverlustfreier Spitzenreiter ist, auf Augenhöhe begegnet. Beide Teams hatten einige Chancen, ehe die Bramfelderin Marika Tokaski einen Abspielfehler des Union-Teams eiskalt zum 0:1 ausnutzte (12.). Die Tornescherinnen warfen daraufhin alles nach vorne, um irgendwie noch zum Ausgleich zu kommen, und kassierten das 0:2 von Catharina Schimpf (15.).

Im nun folgenden Neunmeterschießen um den dritten Platz traf der FC Union auf den Titelverteidiger FC Bergedorf 85 (Regionalliga Nord). Während die drei Bergedorfer Neunmeter für FCU-Keeperin Franziska Julia Kielack nicht zu halten waren, verwandelten mit Mareike Cevik und Alina Wachter auch zwei der FCU-Schützinnen sicher. Die zweite Union-Spielerin Josefin Lutz zielte knapp rechts vorbei – und so wurde es am Ende der vierte Rang.

Groß aufgespielt hatten die Tornescherinnen in der „Sporthalle Hamburg“ in der Gruppenphase, als sie ihre drei Partien allesamt gewannen. Im ersten Spiel drehten Lutz (3.) und Hania Wulf (7.) einen 0:1-Rückstand gegen den Verbandsliga-Rivalen SC Vier- und Marschlande noch zum 2:1-Sieg. Anschließend gab es einen überraschenden 3:2-Erfolg gegen Bergedorf. Benita Thiel (4.) und Kirstin Mangold (14.) glichen zweimal einen Rückstand aus, in der Schlussminute gelang Alexandra Möller sogar noch das sensationelle 3:2. Gegen den SC Eilbek (ebenfalls Verbandsliga) legten Cevik per Doppelpack (7., 8.) sowie Lutz (11.) eine 3:0-Führung vor, Sarah Büscher erhöhte auf 4:1 (13.). Am Ende stand es 4:2, was den Gruppensieg bedeutete.

Den Titel sicherten sich die Regionalliga-Frauen des Hamburger SV (im Finale im Neunmeterschießen gegen Bramfeld). Tokarski wurde im Losverfahren Torschützenkönigin (vier Treffer). Zudem wurden Sarah Schulz (FC St. Pauli, beste Spielerin) und Jennifer Weber (Bergedorf, beste Torhüterin) ausgezeichnet.

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