Vortrag : Klosterschatz weckt großes Interesse

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Die Ergebnisse jahrelanger Forschungsarbeit hat die Uetersener Historikerin Elsa Plath kürzlich einem aufmerksamen Publikum präsentiert. Rund 40 Besucher hörten in der Priörinnenscheune ihren Ausführungen über den Uetersener Klosterschatz zu.

shz.de von
18. September 2015, 19:20 Uhr

„Das ist alles meine eigene, mühsame Arbeit, bis ins kleinste Detail“, sagte sie gegenüber den Uetersener Nachrichten. Niemand sonst arbeite die Geschichte des Klosters in dieser Weise auf. Elsa Plath stellte sowohl den Vortrag als auch die gezeigten Bilder zusammen.

Die Zuhörer, zu denen auch Bürgermeisterin Andrea Hansen zählte, hätten mit Begeisterung auf den Vortrag reagiert.

Der Klosterschatz ist vor fast 230 Jahren verkauft worden. Seine Bestandteile sind in alle Himmelsrichtungen verstreut. Anhand von Bildern aus verschiedenen Zisterzienser-Abteien in Deutschland stellte Elsa Plath die Gegenstände vor: einen Kelch samt Patene (Schale) in Gold, ein plastisches Marienbild mit Kind in Silber, sieben silberne und vergoldete Kelche, zwei Straußeneier mit versilberten Füßen, ein Marienbild in Gold, zwei Kristalle, einmal in Gold und einmal in Silber, ein Elfenbein-Täfelchen in Silber, eine Elfenbein-Montranz, drei Türmchen und vieles mehr.

Elsa Plath arbeitet seit 1984 im Archiv des Klosters und hat sich ein umfangreiches Wissen erschlossen. „Hoffentlich bin ich auch in den nächsten Jahren noch jung genug, der Öffentlichkeit meine Erkenntnisse im Rahmen weiterer Archivtage vorstellen und nahe bringen zu können“, teilte sie gestern mit.

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