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Klimanauten treffen sich in Uetersen : Klimaschutz fängt zu Hause an

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Klimaschutz ist eine der wichtigsten Aufgaben der Gesellschaft. Und das überall auf der Welt. Die Handlungsmaxime, die dabei zum Ziel führen will lautet: „global denken,. lokal handeln“. Dabei wird dabei ausgegangen, dass jeder ein Experte des eigenen Alltags ist und daher am besten weiß, welche Veränderungen gut und passend für ihn sind. Die Heinrich-Böll-Stiftung hat erhebliche Erfahrungen mit Bildungsformaten im Klimaschutz. Auch dort wird die Ansicht vertreten, dass Private Haushalte und lokale Gemeinschaften der Kern eines Wandels sind, also die globalen Klimaziele von Paris, vor Ort umsetzen können.

shz.de von
erstellt am 06.Apr.2016 | 17:31 Uhr

Folgerichtig wurde dort ein Projekt angesiedelt, das von Brandenburg aus Schule machen soll und inzwischen auch den „echten Norden“, also Schleswig-Holstein erreicht hat. „Klimanauten“ werden jetzt auch in Uetersen gesucht. Los geht es am 15. April.

Wie der Klimaschutz ganz praktisch zu Hause und in der Nachbarschaft aussehen kann, werden die ersten (mutigen) Uetersener in dem Kurs „Klimanauten – Abendgesellschaften für Ressourcenschutz in Reichweite“ erfahren.

An sieben Abenden innerhalb eines halben Jahres wird es in der Runde der Teilnehmer darum gehen, sich zu informieren und Tipps auszutauschen. Konkret wird erörtert, wie sich in den Bereichen Lebensmittel, Energie, Mobilität, Müll und Finanzen der Klimaschutz integrieren lässt. Es geht also um die Frage, was eine funktionierende Nachbarschaft tun kann, um Ressourcen zu sparen.

Ganz allgemein machen Netzwerke stark, Zusammenschlüse dieser Art sollen den Ressourcenschutz Wirklichkeit werden lassen.

Der Abend bei Familie Gröger beginnt um 19 Uhr an der Lesekampstraße 4. Interessierte aus der Nachbarschaft melden sich bitte telefonischunter 04122/43205 an.

Stark engagiert bei den „Klimanauten“ ist Julian Gröger, Sohn der Familie. Nicht nur die Eltern informieren somit auch allgemein über das Thema, sondern auch der studierte Umweltmanager. Die Familie hilft bei der Kontaktbildung und informiert auf Wunsch, ob es in der Nähe bereits Interessierte gibt. Julian Gröger ist per E-Mail unter „groeger@boell-brandenburg.de“ erreichbar.

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