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Jahreshauptversammlung : Kleingärtner bauen eigenen Parkplatz

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

In einen Parkplatz will der Kleingärtner-Verein Tornesch eine seiner 38 Parzellen an der Friedlandstraße umwandeln. Grund: Der angrenzende Sportplatz wird samt der Stellflächen davor mit Wohnhäusern bebaut.

shz.de von
erstellt am 09.Mär.2015 | 21:51 Uhr

Zudem herrscht an vielen Abschnitten der Friedlandstraße ein Halteverbot. „Es ist gut, wenn wir uns ein eigenes Terrain schaffen“, sagte der Vorsitzende Christian Möschter während der Jahreshauptversammlung in der Gaststätte Birkenhain. Er schätzt, dass der etwa 500 Quadratmeter große Garten Platz für zehn bis zwölf Pkw bietet. Die Parzelle liegt unmittelbar an der Straße linker Hand eines Weges durch die Anlage.

Der Bordstein ist bereits abgesenkt. Um Fremdparker abzuhalten, will der Verein am Beginn des Weges eine Pforte aufstellen. Von der Willy-Meyer-Straße und dem Levy-Schaefer-Weg aus soll der Zugang aber frei bleiben. Die Hecke auf der Grenze der Parzelle nehmen die Kleingärtner weg. Der Platz soll mit Betonschredder befestigt werden, den die Stadt bereitstellen will. Sie will auch prüfen, ob die Laube in dem Garten Eternit enthält, um sie fachgerecht zu entsorgen. Die Vereinsanlagen sind beliebt. Im vergangenen Jahr gaben zwar zwölf Mitglieder ihre Parzellen ab, es wurden aber 16 Gärten neu vergeben. Die verbleibenden 37 Flächen an der Friedlandstraße sind sämtlich belegt. Von den 38 Gärten in Ahrenlohe am Hörnweg ist nur noch eine frei. In Esingen am Brunnenweg sind 17 von 19 Parzellen belegt. Dem Verein gehören etwa 100 Mitglieder an. Die 22 anwesenden stimmberechtigten Gärtner bestätigten einstimmig Bernd Nönnig als Kassenprüfer und Möschter als Vorsitzenden.

Letzterer ermahnte die Mitglieder, nicht nur ihre Gärten, sondern auch die Gemeinschaftsflächen zu pflegen. Feuchtes Holz sollte bei der GAB entsorgt als verbrannt werden. Bauliche Veränderungen sollten mit dem Vorstand abgesprochen werden. „Bitte nichts auf eigene Faust bauen“, mahnte Möschter. Wer den Beitrag vorübergehend nicht zahlen könne, sollte sich beim Vorstand melden. Lösungen ließen sich finden.

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