zur Navigation springen
Uetersener Nachrichten

23. Oktober 2017 | 03:34 Uhr

Schwimmen : Kleines Team ganz groß

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Der Altwarmbüchener See in Hannover/Isernhagen war Treffpunkt der besten Deutschen Rettungsschwimmer zur 2. DLRG Trophy des Jahres 2012. Für mehr als 40 teilnehmende Teams aus der ganzen Bundesrepublik stand dabei ein volles Programm auf der Tagesordnung. Unter den Teilnehmern waren auch drei Sportler der DLRG Region Uetersen, dem Vorjahres-Zweiten. Ein stark dezimiertes Team, bedenkt man, dass die Rosenstädter vor Jahresfrist noch mit zehn Teilnehmern starteten.

shz.de von
erstellt am 29.Aug.2012 | 19:12 Uhr

Neben verletzungsbedingten Ausfällen kamen nun leider bei einigen Sportlern auch private Verpflichtungen hinzu, sodass lediglich Stefanie Schoder, Katharina Stephan und Matthias Krause in die niedersächsische Landeshauptstadt fuhren.

Für Schoder und Stephan war es vor allem wichtig, sich vor der Qualifikation für die Weltmeisterschaft in Adelaide/ Australien noch einmal vor den Augen der Bundestrainerin in einer guten Form zu präsentieren. Und das gelang beiden eindrucksvoll: Die amtierende Interclub-Europameisterin Stephan gewann in ihrer Paradedisziplin, dem Surf Race (Brandungsschwimmen), mit großem Vorsprung und zeigte, dass sie die derzeit stärkste deutsche Freiwasserschwimmerin der DLRG ist. Schoder zeigte im Board Race ein beherztes Rennen und setzte sich von Beginn an mit einer Spitzengruppe ab. Am Ende reichte es hinter der Seriensiegerin Julia Schatz (Halle-Saalekreis) zu einem hervorragenden zweiten Platz.

Im Ocean-Woman, dem Rettungstriathlon, kam es zu einem spannenden Dreikampf um die Podestplätze. Auf der letzten Teilstrecke kämpften Stephan, Schoder und Katrin Altmann (Leipzig) bis zum letzten Zug um die Medaillen. Den längeren Atem hatte diesmal Schoder, die sich durch einen starken Endspurt hinter Siegerin Schatz die Silbermedaille sicherte, knapp vor Altmann und Stephan (Vierte).

Krause wollte in Hannover vor allem der immer stärker werdenden Jugend zeigen, dass auch er noch zu den besten Freigewässer-Athleten der Bundesrepublik gehört. Im Surf Race, das für ihn eigentlich nur zum „Warmwerden“ gedacht war, wurde er nach langer Führung Sechster. Gleiches gelang ihm im Board Race. Aber auch für Krause stand am Ende die Königsdisziplin, der Ocean-Man, an. Wieder einmal profitierte er von seiner starken Startphase und kämpfte am Ende mit seinem ehemaligen Trainingskollegen Daniel Gätzschmann aus Halle/Saale um die Silbermedaille. Ähnlich spannend wie bei den Damen ging auch dieses Rennen aus: Für Krause reichte es nach langem Kampf zur Bronzemedaille, mit der er sich mehr als zufrieden zeigte.

Mitte September geht es nun für Schoder und Stephan bei der Qualifikation in Warendorf um die WM-Tickets.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert