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Uetersener Nachrichten

24. August 2017 | 03:28 Uhr

Schwimmen : Kleines Team erreicht Platz acht

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

18 Medaillen hatten die Rettungssportler der DLRG Region Uetersen im September 2014 in Montpellier bei den Masters-Weltmeisterschaften gewonnen. Mit dementsprechend hochgesteckten Zielen fuhren sie nun zu den Deutschen Seniormeisterschaften, bei denen im niedersächsischen Georgsmarienhütte Rettungssportler ab 25 Jahren an den Start gingen.

Am ersten Tag fanden die Einzelkonkurrenzen statt. In der Altersklasse 35 feierte der Uetersener Matthias Krause einen souveränen Start-Ziel-Sieg. Marc Heimann, der in Montpellier zusammen mit Krause den WM-Titel im Board Rescue Race geholt hatte, sicherte sich hauchdünn die Bronzemedaille. Katharina Stephan (Altersklasse 30) stand nach einer mehr als einjährigen Verletzungspause erstmals wieder auf dem Startblock und holte nach „einem durchschnittlichen Wettkampf“, wie sie selbst es formulierte, ebenfalls Bronze.

Beachtlich: Die 29-Jährige unterbot (wie auch zwei ihrer Konkurrentinnen) über 100 Meter Hindernisschwimmen knapp den bisherigen Deutschen Altersklassenrekord. In derselben Altersklasse wurde Christian Tügel nach einem guten Wettkampf Fünfter, Tobias Hillen schlug als Elfter an. Der älteste Uetersener Einzelstarter war Christoph Heyer-Hillen, der in der Altersklasse 45 nach einer einjährigen Verletzungspause den respektablen sechsten Rang erreichte.

Am zweiten Tag wurden die Staffelwettbewerbe ausgetragen. „Leider hatten unsere Damen schon im Vorfeld einige krankheitsbedingte Ausfälle“, klagte Stephan. Die Uetersenerinnen agierten in den ersten drei Staffeln trotzdem souverän – dann wurden sie in der Gurtretterstaffel aufgrund eines Technikfehlers disqualifiziert. Den daraus resultierenden Frust setzten sie in der letzten Staffel in positive Energie und einen neuen Deutschen Altersklassenrekord um, was trotz einer „Nullrunde“ den sechsten Platz brachte. Noch besser machten es die Herren der Altersklasse 170: Claus Kahlke, Lars Tschachschal, Thorsten Thielke sowie Manfred und Roland Winkler mussten bis zum Ende um eine Medaille zittern – doch eine starke letzte Hindernisstaffel bescherte ihnen mit hauchdünnem Vorsprung „Bronze“.

Gespickt mit Medaillengewinnern der WM, starteten gleich zwei Uetersener Herren-Teams in der Altersklasse 140 – und beide wollten auf das Podest schwimmen. Matthias Krause, Thorsten Sonsmann, Christoph Heyer-Hillen sowie Tobias Hillen erfüllten diese Vorgabe mit einem souveränen Wettkampf und der Silbermedaille auch „voll und ganz“, wie Stephan lobte. Dagegen mussten Steffen Leditschke, Marc Heimann, Arne Stahl und Markus Mohnke aufgrund zweier Disqualifikationen am Ende mit dem 14. Platz vorlieb nehmen – in dem Wissen, dass ihr Plan ansonsten hätte aufgehen können.

Für den Uetersener Höhepunkt bei den Mannschaftswettbewerben sorgten die „jungen Wilden“, nämlich die Herren der Altersklasse 120. Ex-Europameister David Loosen, JEM-Teilnehmer Marco Raddatz, Christian Tügel sowie Benjamin Bott lieferten vom Anfang bis zum Ende einen der Konkurrenz überlegenen Wettkampf ab und holten sich damit die verdiente Goldmedaille. „Insgesamt konnte unser vergleichsweise kleines Team trotz einiger Missgeschicke in der Gesamtwertung den achten Platz belegen und freut sich schon jetzt auf das kommende Jahr“, sagte Stephan abschließend.

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erstellt am 11.Feb.2015 | 18:55 Uhr

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