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Uetersener Nachrichten

23. Oktober 2017 | 12:08 Uhr

Schwimmen : Kleines Team beweist Größe

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Er ist seit vielen Jahren der Freigewässerwettkampf der Rettungsschwimmer in Deutschland: Der „DLRG-Cup“. In diesem Sommer fand der Wettbewerb zum bereits 17. Mal im Ostseebad Warnemünde statt und lockte zahlreiche nationale und internationale Rettungssportler an die Ostseeküste. Auch ein kleines Team der DLRG Region Uetersen folgte dem Aufruf, gehören die Sportler aus der Rosenstadt doch seit Jahren zu den besten Teams in Deutschland.

shz.de von
erstellt am 14.Aug.2013 | 17:31 Uhr

Besonders erfreulich war dabei die Rückkehr des Europameisters von 2011, David Loosen, der nach langer Verletzungspause (Schulter) seinen Wiedereinstieg feierte. „Mit den Plätzen acht, zehn und elf zeigte Loosen eine ausgeglichene Leistung und schaffte es am Ende in der Gesamtwertung auf den elften Platz“, berichtete Matthias Krause, Pressewart der DLRG Region Uetersen. Loosen selbst sagte nach dem Wettkampf: „Danke für den tollen Wettkampf, ich habe wieder Blut geleckt!“ Im Board Rescue schaffte Loosen es gemeinsam mit Ole Ehlers ins Finale, wo die beiden Uetersener den siebten Platz belegten. Höhepunkt des Wettkampfes für die Männer der Region Uetersen war einmal mehr die Gurtretter-Staffel. Bereits bei der Europameisterschaft 2011 hatten die Herren in dieser Disziplin Bronze geholt – und auch diesmal reichte es zum dritten Platz. Ole Ehlers, Tobias Knoll, David Loosen und Nachwuchshoffnung Sebastian Engel kämpften bis zum Ende mit den Herren aus Schloß Holte-Stukenbrock sowie Belgien und sicherten sich das erhoffte Edelmetall.

„Für Sebastian Engel war es der erste internationale Freigewässerwettkampf überhaupt, dennoch präsentierte er sich hervorragend“, lobte Krause. Im Run-Swim-Run verpasste Sebastian Engel nur knapp das Finale, im Board Race erreichte der junge Uetersener immerhin den Zwischenlauf. Ole Ehlers und Tobias Knoll belegten im Run-Swim-Run Finale die Plätze 15 und 18.

Bei den Damen waren mit Katharina Schankin und Stefanie Schoder zwei starke Freigewässerathletinnen am Start. Schankin gehört derzeit zu den besten Juniorinnen Deutschlands im Board Race, in Warnemünde musste sie sich nun auch bei den „Großen“ beweisen. Dies gelang ihr mit dem Finaleinzug und dem 15. Platz eindrucksvoll. Auch im Run-Swim-Run schaffte es Schankin ins Finale – am Ende ein großartiges Ergebnis für die 18-Jährige. Schoder erreichte ebenfalls das Finale im Run-Swim-Run und sammelte dort mit dem 16. Rang wichtige Teampunkte.

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