Stadtjugendpflege : Kleine Kinder lernen die große Zirkuswelt kennen

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Gibt es für Kinder etwas Schöneres als Sommerferien? Na klar, gute Unterhaltung!, weiß die Stadtjugendpflege und bietet nun schon im dritten Jahr in Folge ein Zirkusprojekt an. Gemeinsam mit dem Zirkuspädagogen Marco lernen die 15 teilnehmenden Kinder jeden Tag ein neues Kunststück. Und das noch bis zum Freitag. Dann ist Aufführung. Um 14 Uhr sind alle Eltern, Geschwister, Verwandten, Freunde und sonst am Zirkus Interessierte eingeladen, zur „Waldbühne“ nach Langes Tannen zu kommen, um dort zu verfolgen, was die Kinder binnen dieser Woche alles gelernt haben.

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24. Juli 2012, 21:04 Uhr

Es gibt reichlich Programm. Und wie man es von einem echten Zirkus gewohnt ist, sind natürlich auch Clowns dabei. Die haben gestern ganz besonders intensiv geprobt. Marco hatte ihnen nämlich gesagt, dass Clowns eine verantwortungsvolle Rolle haben und dass Clownerie alles andere als leicht ist.

Ebenso bemühten sich die Artisten, ihre Kunststücke zu verfeinern, und wer den Jongleuren zugesehen hat, dem wurde schnell ganz schön schwindelig. Denn es ging rasant zur Sache. Da wurden Teller in die Luft geschleudert und tatsächlich wieder aufgefangen. Andere versuchten das Gleiche mit Stofftüchern. Doch wenn der Wind wehte, passierte es schon mal, dass der Jongleur schnell seine Position verlassen und dem Tuch hinterhereilen musste.

Pantomimen waren ebenfalls anzutreffen auf der Streuobstwiese, dem „Trainingslager“ des Zirkus. Und auch sie gaben sich viel Mühe, ihre Rollen einzustudieren. Marco, der aus dem Wendland angereist war, Stadtjugendpflegerin Silke Scheffler und die vier ehrenamtlichen Helfer waren mit dem Eifer ihrer kleinen Schüler sehr zufrieden. So ist ihnen vor Freitag nicht bange. Der Eintritt dann ist natürlich frei. In der kommenden Woche gibt es ein weiteres Zirkusprojekt. „Dabei haben sich 26 Kinder angemeldet. In der letzten Ferienwoche besteht wohl ein ganz besonderer Bedarf“, vermutet die Stadtjugendpflegerin.

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