zur Navigation springen

Premiere : Klein, kuschelig, kurzweilig: Weihnachtsmarkt war wunderbar

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Etwas Neues will in der Regel wachsen, um schließlich gedeihen zu können. Insofern war der Uetersener Weihnachtsmarkt, gefeiert am Wochenende, ein Ausreißer nach oben.

shz.de von
erstellt am 06.Dez.2015 | 22:08 Uhr

Denn die Premiere erwies sich gleich als ein echter „Knaller“. Der Markt mit etwa 20 Buden war klein und kuschelig, bot aber Attraktionen in Hülle und Fülle. Dafür sorgten letztlich auch die Angebote der teilnehmenden Gruppen. Zwei Kinderchöre, der „Lebendige Advent“, der zu Gast war, die Eisenbahnfreunde, die Jugendfeuerwehr, die Literaturgruppe PRosarium, der Blindenverein und der Wikinger-Schmied gehörten hierzu.

Die Temperaturen erinnerten zwar eher an Frühling als an Weihnachten, die früh einsetzende Dunkelheit aber und – als Kontrast – der sich damit einstellende Lichterglanz in der City gaben dem Ganzen dennoch eine winterliche Note. Zudem blieb es nahezu wolkenlos, trotz vorhergesagten Regens. Auch das trug sicherlich zum Erfolg bei. Hunderte schauten vorbei. Mancher staunte nicht schlecht, als er dem „Budenzauber“ begegnete. So etwas gab es in Uetersen doch bislang nicht. . . Bislang! Doch zurückgeschaut wird nicht, es geht voran. Insofern freut sich der Veranstalter, die Kaufleuteorganisation IHG (Interessengemeinschaft Handel und Gewerbe) nun erst einmal auf eine weitere Begleitung durch den „Advent in der Fuzo“, der bis Anfang Januar mit Glühwein, Schmalzgebackenem und weiteren Köstlichkeiten anzuziehen versteht. Dann, im nächsten Jahr, werden die bereits geschmiedeten Pläne für die weihnachtliche Begleitung 2016, sicher schnell konkreter. Denn natürlich will man an den Erfolg aus diesem Jahr anknüpfen und Bürgern wie Gästen etwas bieten. Im Vorfeld der IHG-Aktivitäten möchte sicherlich auch 2016 die Initiative „Uetersen blüht auf“ für adventliche Momente sorgen. So wie sie es mit den geschmückten Weihnachtsbäumen, dem kleinen Wäldchen am Fuzo-Brunnen und weiteren Details auch diesmal geschafft hatte.

Sicherlich – weil das Ganze finanziert werden muss. Und zwar ausschließlich über Spenden. Und diese fließen, dank der Entschlossenheit der Initiatoren, denen an der Nachhaltigkeit gelegen ist, zum Glück nach wie vor recht gut. Geht es so weiter, begleitet vom bürgerlichen Engagement und der Stadt, wird der bereits vielfach gelobte „ordentliche und saubere Zustand“ im Herzen der Rosenstadt eine Zukunft haben.

Informationen zu „Uetersen blüht auf“ gibt es im Presse-Café oder bei Carsten Schwenn, der unter 0172/4007302 und per E-Mail (post@carstenschwenn.de) erreichbar ist.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert