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Uetersener Nachrichten

20. Oktober 2017 | 07:49 Uhr

Schützenfest : Klaus Ratjen ist Gildekönig

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Klaus Ratjen ist neuer König der Uetersener Schützengilde von 1545. Der Gastronom, der während des Gildefestes für die Bewirtung im Festzelt zuständig war, folgt Joachim Nohtse auf dem Thron des Traditionsvereins, der „letzten Männerdomäne“, wie es deutlich auf einem Informationsblatt zu lesen war, das am Wochenende auslag.

shz.de von
erstellt am 09.Jun.2013 | 21:29 Uhr

Dem König stehen die Ritter Ralf Scharp und Ralf Volz zur Seite. Mit Volz sogar der Gildehauptmann, dem es oblag, die Gilde am Sonnabend zum Schützenplatz zu führen. Natürlich hatte der „Spieß“ (Ralf Volz ist Soldat) keine Probleme damit. Unterstützt wurde er, wie in jedem Jahr, von der Polizei, die den Verkehr regelte. Die Proklamation war der Höhepunkt des dreitägigen Festes (siehe dazu auch unsere Seite 3 und unseren Bericht am morgigen Dienstag), bei dem zunächst die alte Riege zurück ins letzte Glied geschickt wurde. Neben König Joachim Nohtse verabschiedeten sich auch die Ritter André Slezak und Thorsten Möller aus der ersten Reihe und machten Platz für Ratjen und seine Rotte.

Der Proklamation wohnten zahlreiche (geladene) Gäste bei. So die Bürgermeisterin, Andrea Hansen, der Schatzmeister des Deutschen Schützenbundes, Gerhard Quast, der Schriftführer des Kreisschützenverbandes, Hans-Joachim Fix, Abordnungen der Schützenvereine aus Uetersen (Grüne Schützen), Tornesch und Halstenbek sowie der Karnevalisten aus Moorrege und des Musikzuges „Rosenstadt Uetersen“. Von Ältermann Joachim Henningsen namentlich willkommen geheißen wurden auch die beiden anwesenden Ehrenältermänner Jürgen Kühl und Rudolf Lavorenz sowie die Ehrenvorsitzenden Otto Riewesell und Martin Pilzecker. Henningsen dankte der scheidenen Rotte für ihre Verdienste für die Gilde-Gemeinschaft. Gemeinsam mit ihren Frauen hätten die drei den Männern viel Schönes zukommen lassen. Nohtse seinerseits dankte vor der Übergabe der Amtskette seinen Rittern und deren Partnerinnen für die gute Unterstützung. Bürgermeisterin Andrea Hansen dankte der Gilde für das gute Miteinander, für das sie gesorgt habe. „Danke, dass Sie so viele Menschen zusammengebracht haben. Wir laden gerne Gäste nach Uetersen ein“, so die Bürgermeisterin weiter. Und sie hatte ihre Schulaufgaben wirklich gründlich gemacht, sind doch alle aufgerufen, für die neue Stadt (Fusion Uetersen und Tornesch) baldmöglichst einen Namen zu präsentieren, damit über diesen im September ebenfalls abgestimmt werden kann. Die Bürgermeisterin sagte, dass ihr „Uetersen“ sehr gut gefalle. Der müsse noch 100 Jahre Bestand haben. Ob sie damit ganz vorne im „Rennen“ liegt, was die Namensfindung betrifft, soll an dieser Stelle nicht bewertet werden. Nur soviel: Andrea Hansen bekam hinsichtlich ihres Vorschlages Unterstützung. Ex-Gildehauptmann Peter Sieweck plädierte seinerseits dafür, den Namen Uetersen zu belassen.

Nach seiner Inthronisierung sagte der neue König, dass er sich sehr geehrt fühle, die Gilde ein Jahr lang vertreten zu dürfen. Und er freue sich auf ein schönes Gildejahr. Den drei Männern stehen drei starke Frauen zur Seite. Dem König seine Renate, dem Ersten Ritter seine Rosi und dem Zweiten Ritter seine Erika.

Der Abend wurde mit einer unterhaltsamen Einlage von „Fischer Kai“ aus Kiel und mit etlichen Tanzrunden, die bis in den frühen Morgen andauerten, fortgesetzt.

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