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Uetersener Nachrichten

23. Oktober 2017 | 17:59 Uhr

Fußball : Klatsche im Spitzenspiel

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

„Ich kann einfach nicht nachvollziehen, was zurzeit bei uns los ist!“ Resigniert, enttäuscht und ohne jegliche Illusionen hinsichtlich des Gewinns der Meistershaft in der Kreisliga 8 zeigte sich der Trainer des TSV Uetersen II, Sandor Horvath, nach dem Auftritt seines Teams im Spitzenspiel beim 1. FC Quickborn. Dabei lief in der Partie beim härtesten Verfolger und Titel-Rivalen zunächst alles nach Plan für die Rosenstädter. Von Beginn an war der Tabellenführer die dominierende Kraft im Holsten-Stadion und zeigte eine engagierte sowie spielerisch starke Vorstellung. Als Jon Schwertfeger nach 13 Minuten gar die Führung für die Gäste erzielen konnte, schien das Uetersener Konzept aufgegangen zu sein.

shz.de von
erstellt am 16.Apr.2012 | 21:03 Uhr

Zwar entpuppten sich die Hausherren wie erwartet als unbequemer Gegner, echte Gefahr ging vom Tabellen-Zweiten zunächst jedoch nicht aus. Dies änderte sich schlagartig, als der oftmals unsicher agierende Schiedsrichter Luca Jürgensen (Germania Schnelsen), der zusammen mit seinen Assistenten immer wieder für diskussionswürdige Entscheidungen sorgte, in der 30. Minute auf Handelfmeter für die Quickborner entschied. Dass dem Schuss eines FCQ-Akteurs aus kurzer Distanz an die Hand von Patrick-Pascal Pein ein Foulspiel des Quickborners vorausgegangen war, blieb ungeahndet. Mit dem aus dem Strafstoß resultierenden Ausgleich bekam der Spielfluss der TSV-Reserve erhebliche Risse. Nach der Pause kippte die Partie gänzlich: Nur drei Minuten waren im zweiten Spielabschnitt absolviert, als Quickborn in Führung ging und dem Spiel damit endgültig die Wende gab. Was folgte, war aus Sicht der Rosenstädter ein buchstäblicher Albtraum. Spätestens mit dem Treffer zum 3:1 war die Begegnung, die zu diesem Zeitpunkt schon lange nicht mehr die Erwartungen eines Spitzenspiels erfüllte, entschieden (66.). Zwei weitere Tore der Gastgeber (75. und 84.) sollten dem Tabellenführer letztlich eine knallharte 1:5-Nierlage bescheren. Beim TSV Uetersen II sind die Verantwortlichen nun auf Schadensbegrenzung bedacht: „Die letzten Spiele werden für uns ganz hart. Wir dürfen uns keinen Patzer mehr leisten, wenn wir die Meisterschaft noch einfahren wollen“, weiß Horvath, dass die Luft im Titelrennen nun immer dünner wird – sichert der TSV-Reserve doch nun nur noch ihr um 19 Treffer besseres Torverhältnis den Spitzenplatz vor den punktgleichen Eulenstädtern.

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