Circus Olympia : Klassische Zirkuskunst genießen

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Die Wagen, Zugmaschinen und Tiere des „Circus Olympia“ haben in den vergangenen Tagen bereits einige Kinder und Erwachsene zum Schauen auf den Sportplatz inmitten der Gemeinde gelockt. Gestern bauten Mitglieder der Zirkus-Familie Lauenburger nun das große Viermast-Zelt auf. Heute wird von 10 bis 16 Uhr die Kasse für den Vorverkauf der Eintrittskarten für die beiden Vorstellungen geöffnet sein.

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05. Juli 2012, 20:28 Uhr

Denn am Sonnabend, dem 7. Juli, und am Sonntag, dem 8. Juli, heißt es „Manege frei!“ Der Vorhang in dem 2000 Bessucher fassenden Zirkuszelt hebt sich für die Artisten und Tiere am Sonnabend um 16 Uhr und am Sonntag um 11 Uhr. Die Zirkus- und Schaustellerfamilie Lauenburger, die ihren Sitz in Westertimke (Kreis Rotenburg-Wümme) hat und in ganz Norddeutschland unterwegs ist, um Kinder und Erwachsene zu unterhalten und zum Staunen zu bringen, gastiert zum ersten Mal in Heidgraben. Ihr „Circus Olympia“ hat jedoch eine lange Tradition, die bis in das Jahr 1726 zurückreicht.

„Chef“ der aktuellen Zirkusfamilie, der 30 Männer, Frauen, Jugendliche und Kinder angehören, ist Karl Lauenburger. „Wir bieten ein abwechslungsreiches Programm klassischer Zirkusschule“, betont sein Sohn Remo Lauenburger. Die Vorführungen stehen jeweils unter einem Motto. Die Vorstellungsbesucher dürfen sich auf Akrobatik, Vorführungen mit Tieren, Luftballett und den mit Musik- und Lichteffekten ganz besonders gestalteten Programmpunkt „Reise zum letzten Einhorn“ – einer Märchennummer bei der Blumenfeen und Trolle mit von der Partie sein werden – freuen. Zu den besonderen artistischen Leistungen werden bei den Vorführungen mit Pferden werden die „Große Ungarische Post“ und Jonny Lauenburgers (Don Ricardo) Salto, den er von einem galoppierenden Pferd zu einem anderen galoppierenden Pferd schlägt, gehören. Auch die sieben Jahre alte Kimberly freut sich darauf, ihre Handstandakrobatik-Künste zeigen zu dürfen. Durch das etwa zweistündige Programm wird in bewährter Weise ihre Mutti Rebana führen.

Natürlich dürfen die Besucher in der Vorstellungspause Eis und Zuckerwatte schlecken und sich die Zirkustiere, zu denen Pferde, Lamas, Ziegen und auch zwei Zebus gehören, aus nächster Nähe ansehen. „Wir sind ein Zirkus zum Anfassen und freuen uns über alle, die unsere Vorstellungen besuchen und erfahren wollen, wie wir leben“, betont Remo Lauenburger. An Haushalte und Geschäfte der Umgebung haben die Zirkusleute Ermäßigungskarten verteilt. Wer Zirkusluft schnuppern und sich von der besonderen Atmosphäre im Zirkuszelt verzaubern lassen möchte, sollte sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen. Denn am Montag, 9. Juli, zieht Familie Lauenburger schon wieder weiter.

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