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Adventskonzert : Klassik und Pop auf dem Akkordeon

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Mit „Klassik trifft auf Tasten“ erfreuten die Akkordeonspieler des VHS-Orchesters Harmonia und des Quintetts AccoFive ihre Konzertbesucher in erstklassiger Weise. Bis auf den letzten Platz besetzt war die Aula der Klaus-Groth-Schule, denn dorthin hatte das Akkordeonorchester Harmonia in bewährter Weise zum Konzert eingeladen. Da vier Mitglieder des Orchesters auch gleichzeitig zu dem von Wiebke Knaack geleiteten Quintett AccoFive gehören, war das Ensemble quasi mit vor Ort und bereicherte in zwei Extrablöcken das Konzert mit ebenso hochklassigen Klängen klassischer und moderner Musik. Das Publikum war begeistert von dem Tastenzauber, den die Akkordeonspieler beider Ensembles auf der Bühne zelebrierten. Durch das Programm führte, und das ebenfalls in bewährter Weise, der Trompeter und Freund des Harmonia-Orchesters Alf Säuberlich. Er gab zu den Stücken und Komponisten kurzweilige und informative Erläuterungen.

shz.de von
erstellt am 02.Dez.2013 | 21:39 Uhr

Im ersten Konzertteil erklangen unter anderem Johann Sebastian Bachs „Präludium und Fuge“, Leon Boellmanns „Gothische Suite“ und Marc-Oliver Brehms „Fantasia Festiva“. Auch mit Peter Tschaikowskis russischem Tanz aus der Nussknacker-Suite spielten sich die Harmonia-Akkordeonspieler unter der Leitung von Leonid Klimaschewski in die Herzen der Zuhörer. Gesungen wurde auch, und zwar von Evelin-Isabel Schröder das russische Volkslied „Meine Ziehharmonika“. Mit einem Werk von Johann Christian Bach, dem jüngsten Sohn Johann Sebastian Bachs, startete Harmonia den zweiten Konzertteil. Sehr gefühlvoll interpretiert wurde auch Leonard Cohens „Hallelujah“.

Aber auch temperamentvolle Stücke wie „Tango Appassionato“ von Thomas Ott begeisterten die Zuhörer. Ebenso das Feuerwerk poppiger Akkordeonmusik des polnischen Trios Motion, gespielt von AccoFive. Mit Bravo-Rufen wurde Mayer Gilles „Saphir“ und die Jazz-Komposition „Spain“ von Armando Anthony (Chick Corea) bedacht. Bei den am Ende des Konzertes gespielten Gospelklängen klatschten die Zuhörer begeistert mit und bei der Zugabe „Christmas“ wurde mitgesummt.

Zur Freude der Konzertbesucher gab es eine zweite Zugabe: die Petersburger Schlittenfahrt. „Das Stück hatten wir Ihnen im vergangenen Jahr versprochen“, so Leonid Klimaschewski. Er dankte allen Mitgestaltern des Konzertes, zu denen auch der Drummer Peza Boutnari gehörte. Und er dankte dem Publikum für den Beifall, der Technik-AG der Klaus-Groth-Schule für Licht und Ton und verabschiedete sich bis zum Frühlingskonzert 2014.

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