Handball : Klassenerhalt ist sicher

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Die 1. Frauen des TuS Esingen haben den Klassenerhalt in der Hamburg-Liga sicher! Nachdem sie am Sonntagnachmittag einen 24:20-Sieg gegen die SG Wilhelmsburg feierten, haben die Esingerinnen elf (!) Punkte Vorsprung auf den Vorletzten TV Fischbek, der nur noch fünf Partien zu bestreiten hat. Und da aus der Oberliga mit der SG Hamburg-Nord nur ein Team in die Hamburg-Liga absteigt, genügt selbst der drittletzte Platz, der den TuS-Frauen vor zwei Jahren nicht zum Liga-Verbleib reichte, zur Rettung.

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28. Februar 2013, 18:28 Uhr

Gegen Wilhelmsburg hatten die Esingerinnen Anwurf und einen sensationellen Start: Nach sieben Minuten führten sie bereits mit 4:0. SG-Coach Sven Petersen nahm eine Auszeit, es folgte das 5:0 (8.). Die Gäste warfen erst nach achteinhalb Minuten ihr erstes Tor und konnten die Partie fortan etwas ausgeglichener gestalten (5:3/12.). Doch dank ihrer Abwehr und Torhüterin Jessica Krass konnten die Gastgeberinnen neuerlich auf 10:5 wegziehen (21.). „Bis dahin haben wir uns nur zwei Fehlwürfe erlaubt“, war TuS-Betreuer Valko Scheele begeistert.

Julia Berge traf bei einem Torwurf versehentlich mit ihrem Ellenbogen die Nase ihrer Gegenspielerin, die daraufhin verletzt behandelt und ausgewechselt werden musste. Bis zur Pause blieb es bei einem Vier- beziehungsweise Fünf-Tore-Vorsprung, obwohl beim TuS nun die Fehlwürfe zunahmen. Vor der Pause setzte Anna-Cathleen Voigt mit einem Siebenmeter, den sie selbst herausgeholt hatte, den Schlusspunkt zum 13:8. Keeperin Krass glänzte bis dahin mit einer 50-Prozent-Quote: Acht von 16 Würfen wehrte sie ab. Nach dem Seitenwechsel lagen die Esingerinnen erstmals mit sechs Toren vorne (14:8/33.). „Es sah so aus, als ob wir das Spiel souverän nachhause bringen würden“, so Scheele. In der 49. Minute gab es die höchste Führung (21:13), ehe sich die TuS-Frauen eine siebenminütige „Auszeit“ nahmen und die Gäste verkürzten (21:17/54.). Voigt erlöste die Esingerinnen per Siebenmeter zum 22:17 und als Tanja Falk das 23:17 nachlegte, war die Partie entschieden, auch wenn Wilhelmsburg noch zum 24:20-Endstand verkürzte.

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